Besoffen gezockt – Gambler verklagt Casino auf $500.000

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In Las Vegas verklagt ein Geschäftsmann das Downtown Grand Casino auf $500.000. Der Mann hatte am Superbowl-Wochenende mehrere hunderttausend Dollar verzockt. Doch es sei nicht sein Fehler gewesen, denn das Casino hätte ihn gar nicht spielen lassen dürfen, da er sturzbesoffen gewesen sein soll.

Der Highstakes Gambler Mark Johnston ist sich sicher, dass ihn das Casino um $500.000 betrogen hat. Denn die Glücksspielgesetze von Nevada verbieten es den Casinos, offensichtlich betrunkene Personen an Glücksspielen teilhaben zu lassen.

“I feel like they picked my pockets,” so Johnston. “I feel like they took a drunk guy…like a drunk guy walking down the street, and you reach in his pockets and grab all his money.”

Seinen eigenen Angaben war er sturzbesoffen gewesen, als er Blackjack und Pai Gow spielte und die riesigen Summen verzockte. Das Downton Grand, welches erst im November seine Pforten geöffnet hatte, soll ihm dabei immer weiter Drinks spendiert und ihm Kredite angeboten haben. Johnstons Anwälte wollen nun mit Hilfe von Zeugenaussagen und Videomaterial beweisen, dass ihr Klient offensichtlich betrunken und nicht einmal in der Lage war, seine Karten richtig zu halten. Daher hätte ihn das Casino niemals spielen lassen dürfen.

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