Las Vegas: Box-Star wegen Glücksspielschulden verhaftet

antonio_tarver_300_300_cropp
Der Staat von Nevada hat Anklage erhoben gegen den ehemaligen Weltmeister Boxer Antonio Tarver. Ihm wird vorgeworfen, das Wynn Casino um $200.000 geprellt zu haben.

Das Las Vegas Review-Magazin berichtete, dass Tarver vergangene Woche in Florida verhaftet wurde, als er bei einer Verkehrskontrolle den Beamten ins Netz ging und diese den Haftbefehl aus Nevada umsetzten.

Im Juli 2012 soll das Wynn Casino in Las Vegas dem Box-Star $200.000 geliehen haben, welche er nicht zurückzahlte. Stattdessen verließ er den Staat und war untergetaucht, bis er nun festgenommen wurde. Neben der strafrechtlichen Klage wegen Diebstahl und Scheckbetrug, strebt das Casino auch eine Zivilklage an.

Der Haftbefehl gegen ihn wurde im Juni 2013 ausgestellt, nachdem er bei seinem Gerichtstermin nicht erschienen war. Seine Kaution in Florida wurde auf mehr als $200.000 festgesetzt. Wie TMZ berichtet, soll Tarver das Geld nicht haben, um aus dem Gefängnis frei zu kommen. Daher habe er es sich geliehen. Wie berichtet wird, plant der 45-Jährige seine Rückkehr als Boxer, um die Schulden zurückzuzahlen. Gerüchten zufolge soll Tarver bereits zuvor wegen Glücksspielschulden Probleme gehabt haben.

Als Profiboxer hatte Tarver eine Bilanz von 30 Siegen und 6 Niederlagen.

Unter den Las Vegas Casinos ist es eine gängige Praxis, VIP Highrollern hohe Kredite zu geben. Auch wenn einige Millionen Dollar jedes Jahr ohne Rückzahlung verschwinden und die Casinos manchmal vor Gericht gehen, ist dies nur ein kleiner Teil einer sonst sehr lukrativen Taktik. Die meisten Highroller wollen nämlich nicht mit zu viel Geld unterwges sein, und nehmen daher gern die Kredite der Casinos an.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben