Spielsüchtiger fordert 1,6 Millionen Euro Schadensersatz vom Casino – außergerichtliche Einigung

Brueder-wegen-gemeinschaftlichen-gefaehrlichen-Koerperverletzung-verurteilt-Richter-Kein-Toetungsvorsatz-Schwurgericht-schickt-Schlaeger-Du1_image_630_420f_wn_300x300_scaled_croppDer Prozess eines Spielsüchtigen gegen das Casino St. Gallen ist beendet. Der 38-Jährige hatte das Casino auf 1,6 Millionen Euro Schadensersatz verklagt, weil die Spielbank seine Spielsucht gefördert habe. Nun haben sich beide Parteien außergerichtlich geeinigt.

Wie die Vorarlberger Nachrichten berichten, wird der Prozess zwischen dem 38-Jährigen aus Vorarlberg, dem westlichsten Bundesland Österreichs, nicht mehr weiter fortgesetzt. Der Mann hatte 1,6 Millionen Euro Schadensersatz von dem Casino gefordert. Er wirft der Spielbank vor, ihn hofiert zu haben.

Der 38-Jährige war aufgrund seiner Spielsucht bereits in österreichischen und deutschen Casinos gesperrt und hätte das Casino eigentlich nicht mehr betreten dürfen. Statt ihm jedoch am Zutritt zu hindern, setzte das Casino St. Gallen offenbar alles daran, den Mann in die Spielbank zu locken – unter anderem mit einem eigenen Privatparkplatz.

Als Spielsüchtiger habe er wie in Trance gelebt und dabei alles verloren, gab der Mann, der etwa 250 Mal im Jahr Gast im Casino war, an. Um seine Sucht zu finanzieren soll er zudem Verwandte und Bekannte um satte 800.000 Euro betrogen haben. Aus diesem Grund wurde er bereits 2013 verurteilt. In der Spielbank soll der Mann übrigens zwischen 3,5 und 4 Millionen (!) Euro verzockt haben.

Nun haben sich beide Parteien offenbar außergerichtlich geeinigt. Wie diese Einigung jedoch aussieht, ist nicht bekannt.

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