Feuer auf Gibraltar brachte 75% Verluste für PartyPoker

gibraltar cropp
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Bereits am Montag hatten wir darüber berichtet, dass ein Feuer und die anschließende Explosion in einem Kraftwerk auf Gibraltar die weltweiten Online Glücksspiele für einige Zeit lahm legte. Nun wurden weitere Details bekannt. Demnach soll auch der Pokertraffic und der Spielfluss einiger großer Anbieter massiv unter dem Zwischenfall gelitten haben.

Für viele weltweit operierende Online Poker Anbieter mit Sitz auf Gibraltar war es ein beunruhigender Sonntag. Aufgrund der Explosion  mussten beispielsweise die Büros von William Hill evakuiert werden und PartyPoker ging offline für einige Stunden. Auch Ladbrokes litt unter dem Stromausfall durch die Explosion und die Games wurden massiv gestört.

Wie es scheint, traf es PartyPoker am härtesten. Die Ein-Tages-Statistiken von PokerScout bezüglich des Cash Game Traffics zeigen, dass es am Sonntag einen Einbruch von 75% gab. Damit wurde ein absoluter Tiefpunkt erreicht an einem Tag, der normalerweise zu den actionreichsten der Woche gehört.

twitter partypoker

Für andere Anbieter ging es dagegen glimpflicher aus. Ladbrokes und William Hill beispielsweise, die beide Teil des iPoker Netzwerks sind, erlitten Einbußen von lediglich 20%. Einige der Seiten tweeteten, dass die Spieler sich weiterhin auf dem Poker Client einloggen können, wenn sie mobile Geräte benutzen.

Betvictor mit ihrem Pokerraum im Microgaming Poker Network schafften es, den Betrieb aufrecht zu halten, indem sie einen Notfallgenerator benutzten.

twitter betvictor

Die Auswirkungen des Zwischenfalls zwingen die zahlreichen Anbieter dazu, ihre Notfallpläne zu überarbeiten. Fabian Picardo, der Ministerpräsident von Gibraltar teilte auf Twitter seine Anteilnahme mit den betroffenen Anbietern mit und räumte ein, dass der Stromausfall zu heftigen Problemen geführt hatte und man neue Wege finden müsse, um solche Zwischenfälle zu verhindern.

twitter gibraltar

 

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