Kein Knast: Poker-Prinzessin Molly Bloom kommt glimpflich davon

molly_bloom--300x300Poker Prinzessin Molly Bloom muss nicht ins Gefängnis! Am vergangenen Freitag wurde die 36-Jährige lediglich zu einer Geldstrafe von 1.000 US-Dollar, 2oo Sozialstunden sowie zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt.

Mildes Urteil für Poker Prinzessin Molly Bloom. Die 36-Jährige, die in Hollywood mehrere illegale Homegames, an denen angeblich auch Hollywoodstars wie Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire und Ben Affleck um mehrere Hunderttausend US-Dollar gezockt haben sollen, organisiert hatte, ist mit einem blauen Auge davon gekommen. Ein Gericht in Manhattan verurteilte Bloom am vergangenen Freitag zu $1.000 Geldstrafe, 200 Sozialstunden und zu einem Jahr auf Bewährung.

Als Grund für die milde Strafe gab das Gericht an, dass die 36-Jährige keine zentrale, sondern eher eine untergeordnete Rolle bei den illegalen Pokerrunden eingenommen habe. Aus diesem Grund sah das Gericht von einer härteren Strafe ab. Glück für Molly, aber gleichzeitig auch gute PR. Im nächsten Monat erscheint nämlich Blooms Autobiografie „Molly’s Game: From Hollywood’s Elite to Wall Street’s Billionaire Boys Club, My High-Stakes Adventure in the World of Underground Poker“, in der die Poker-Prinzessin ordentlich auszupacken scheint und Insider-Stories aus den extravaganten Homegames preisgibt. Das Buch wird ab dem 24. Juni erhältlich sein.

Nicht ganz so glimpflich kamen indes einige Mitangeklagte von Bloom davon. So wurde beispielsweise Poker-Pro Vadim Trincher  zu einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren verurteilt. Insgesamt wurden mehr als 30 Personen angeklagt.

 

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben