Angst bei der WSOP: Drei Spieler im Rio ausgeraubt

Rios Las Vegas
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Nach einer Serie von Tweets von einigen Pokerpros, kam ein massives Sicherheitsproblem im Rio in Las Vegas ans Licht. Demnach sieht es so aus, als wären mehrere Teilnehmer der WSOP ausgeraubt worden.

In den letzten 24 Stunden haben drei verschiedene Pokerpros auf Twitter gepostet, dass ihnen persönliche Gegenstände aus ihren Hotelzimmern gestohlen wurden, darunter auch Laptops und große Summen an Bargeld.

Der erste Spieler, der sich meldete, war der finnische Profi Lauri Pesonen, der sich Mittwoch Nacht mit folgendem Tweet meldete:

 

 

wsop tweet

Damit kamen Erinnerungen an die EPT Barcelona 2013 hoch, als es einen ähnlichen Vorfall gab und Laptops aus den Spielerzimmern entwendet wurden.

Durch all den Trubel zum Start der WSOP ging der Tweet von Pesonen zunächst noch unter, doch mit folgendem zunächst unverständlichen Posting kamen weitere Spieler hinzu:

wsop tweet 2

Nur sechs Stunden, nachdem Manh Nguyen sich gefragt hatte, ob er wohl träumte, musste die Pokercommunity feststellen, dass sein größter Alptraum wohl Realität war und es zu einem weiteren Diebstahl kam:

wsop tweet 3

15 Stunden nach dem ersten Tweet von Pesonen, meldete sich schließlich ein weiterer finnischer Spieler und berichtete ebenfalls von einem Diebstahl aus seinem Zimmer im Rio, bei dem kurioserweise nicht Laptops oder Geld sondern unwichtige Dinge wie Sonnenbrillen gestohlen wurden:

wsop tweet 4

Die Aufregung in der Pokerszene war natürlich groß und unzählige Spieler meldeten sich auf Twitter und solidarisierten sich mit den Bestohlenen, darunter Spieler wie Tristan Wade, Timothy Adams, D.J. MacKinnon, and Bryan Micon.

Pokernews.com befragte nach dem Vorfall eines der Diebstahlsopfer und erfuhr von Nguyen weitere Details über den Zwischenfall. Demnach war er mit einem Freund seit Beginn der WSOP im Rio und gleich nachdem sie angekommen waren und nach einem Essenbesuch in ihr Zimmer zurückkamen, fehlten $35.000 in Cash. Doch sie hatten wohl Glück im Unglück gehabt, denn nach eigenen Angaben hatten sie nicht all ihr Geld an einer Stelle deponiert, wodurch nur ein Teil gestohlen wurde. Weiterhin berichtete er, dass sonst nichts fehlte und das Zimmer auch nicht durchwühlt wurde. Somit scheint es, als hätten die Räuber genau gewusst, wo sie das Geld finden würden. Nach dem Vorfall verständigte Nguyen die Polizei und die Security des Rio doch wie es aussieht, gibt es wenig Hoffnung, dass die Räuber gefasst werden. Denn in den Gängen des Rio gibt es keinerlei Sicherheitskameras sondern nur in den Aufzügen.

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