Bundesregierung verbietet Tricks der Spielautomaten-Hersteller

spielautomaten_300x300_scaled_cropp
Ist bald Schluss mit den süchtig machenden Tricks der Spielautomaten-Hersteller? Geht es nach der deutschen Bundesregierung dann ja. Denn mit neuen Auflagen sollen ab Herbst die Tricks der Automatenbranche verboten werden. Dann müssten Hunderttausende Spielautomaten umgerüstet oder ausgetauscht werden und das Suchtpotential von Casino Automaten würde gesenkt werden.

Die schwarz-rote Bundesregierung plant laut eines Zeitungsberichts der Berliner Zeitung den Spielerschutz in Casinos zu erhöhen und die Automaten Branche in ihre Schranken zu weisen. Denn diese praktiziert seit langer Zeit schon einen Trick mit dem die Vorschriften für den Spielerschutz umgangen werden.

Hierbei geht es um das sogenannte Punktespiel, das in fast allen deutschen Spielautomaten praktiziert wird. Bei diesem Prinzip wird der eingeworfene Geldbetrag sofort in Punkte umgewandelt, wodurch alle gesetzlichen Regelungen zur Spieldauer, zum Höchsteinsatz oder zum Maximalverlust nicht mehr in Kraft sind. Und darin liegt laut Meinung von Suchtforschern die größte Gefahr, da die Spieler jeglichen Bezug zum Geld verlieren.

Die Verschärfung der Glücksspielverordnung soll ab Herbst dieses Jahres in Kraft treten. Dies hat das Bundeswirtschaftsministerium am Montag bestätigt. Der Entwurf befindet  sich derzeit im Notifizierungsverfahren bei der EU-Kommission und kann erst anschließend in Kraft treten.

Neben des Verbots des Punktespiels sollen in der neuen Verordnung auch noch weitere Regelungen zum Spielerschutz verschärft werden. In Kneipen und Gaststätten sollen zukünftig dann nur noch zwei statt drei Spielautomaten erlaubt sein und der maximale Verlust pro Stunde soll von 80 auf 60 Euro herabgesetzt, der maximale Gewinn pro Stunde von 500 auf 400 Euro reduziert werden.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben