Ali T. verurteilt – 3 Jahre und 5 Monate hinter Gittern

ali tekintamgac knast
Ali Tekintamgac ist vom Landgericht Augsburg für 3 Jahre und 5 Monate Haft verurteilt worden. Dies berichtet die Augsburger Allgemeine, die während des Gerichtsverfahrens live vor Ort war. 

Ali Tekintamgac muss ins Gefängnis. Vor wenigen Tagen gab er vor Gericht zu, bei internationalen Pokerturnieren und bei illegalen Runden in den Hinterzimmern von Augsburger Kneipen falsch gespielt zu haben. Auch Kollege Eddy der Blogger steht vor Gericht. Da ihm eine Bewährungsstrafe angeboten wurde, packt dieser aus und hat Glück. In den Ermittlungsakten wird Ali T. als Pate einer mehrköpfigen Bande beschrieben. Seine Strafe fällt härter aus – 3 Jahre und 5 Monate Haft. 

Eine Szene vor Gericht werden alle Beteiligten sicher nicht vergessen. Ali zahlt direkt vor Ort zwei Opfern ihr verlorenes Geld zurück. Sein Bruder händigt mehr als 10000 Euro vor den Augen von Richtern und Staatsanwalt in 500€ Scheinen aus. Danach wird das Urteil verlesen. Die Staatsanwaltschaft sieht Ali Tekintamgac als Kopf einer Pokerbande und gehen davon aus, dass er noch öfter falsch gespielt hat, als in den fünf Fällen, die im Urteil eine Rolle spielen. Somit ist die Akte um Ali T., die bereits vor vier Jahren von Hochgepokert.com geöffnet wurde, vorerst geschlossen. 

Von Kadir Karabulut, der durch sein Verschwinden die Ermittler erst auf Ali T. brachte, fehlt jedoch weiterhin jede Spur. Die Ermittler wissen nicht, ob er sich absetzte oder ob er Opfer eines Verbrechens wurde. 

Alles rund um den Fall Ali T. findet ihr hier. 

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben