DFB-Erfolg ruiniert Anti-Glücksspiel TV-Spot

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Durch den Weltmeister Titel der deutschen Nationalmannschaft wurde ein Anti-Glücksspiel TV-Spot in Singapur zur Farce. 

In einem Anti-Glücksspiel TV-Spot der Anti-Spielsucht-Kommission NCPG in Singapur war ein kleiner Junge zu sehen, der heulend in die Kamera sagte, dass sein Vater seine sämtlichen Ersparnisse auf einen Sieg Deutschlands gesetzt hätte. Direkt nach dem 4:0 gegen Portugal wurde der Spot erstmals belächelt. Als er dann bei der Halbzeit nach dem Halbfinal Spiel gegen Brasilien erneut gezeigt wurde, erntete die NCPG weltweit erstmals Hohn und Spott.

Um schlimmeres zu verhindern, wurde der Spot für das Finale neu gedreht. Der Junge wartete auf sein erspartes Geld, doch dies erhielt er durch eine neuerliche Wette seines Vaters für das Endspiel nicht. Trotz des Versuchs der Schadensbegrenzung ist der Spot mittlerweile eher als Werbung für Sportwetten zu sehen. Seit der Legalisierung von Casinos in Singapur versucht die NCPG auf die Gefahren von Spielsucht hinzuweisen. 

Hier der Final Spot: 

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