Australischer Pokerspieler betrügt Familien um ihren WM-Traum

barataudbarataudNicht jeder Pokerspieler ist eine ehrliche Haut. So tümmeln sich einige Betrüger und Gauner in den Reihen des beliebten Kartenspiels. So auch Alain Barataud. Der Australier soll laut dem Sunday Morning Herald mehrere fussballbegeisterte Familien und Unternehmen um hunderttausende Dollar erleichtert haben.

Nachdem die Wettskandalträger aus Las Vegas, Richard Yong und Paul Phua mit einer Bewährungsstrafe davon gekommen sind, dürfte Alain Barataud die Exekutive etwas härter zu spüren bekommen.

Laut dem Artikel der Sunday Morning Herald soll Baratauds überwiegend bei Fussball-Weltmeisterschaften skrupellos erwartungsvolle Familien abgezockt haben. So hat sich der Australier als offizieller Hospitality-Agent der FIFA ausgegeben und gefälschte Rechnungen für diverse Tickets oder Packages an die ahnungslosen Opfer ausgestellt. Insgesamt hat sich Barataud auf diese Art und Weise schon mehrere hunderttausend Dollar ergaunert.

Zuletzt schlug er im Zuge der WM in Brasilien. Eine Familie, deren Kinder die gleiche Schule besuchen wie seine, verkaufte er 16 „Premium Tickets“, inklusive vier Tickets für das Finale in Rio de Janeiro. Vier davon haben sie vorab erhalten. Die restlichen Karten sollten sie vor Ort abholen. Doch diese Tickets existierten nicht und so war die WM für die Familie gelaufen.

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