Studie: Pokerspieler sind mehr auf Strategie bedacht als gewöhnliche Glücksspieler

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Was unterscheidet einen Glücksspieler von einem Pokerspieler? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine spanische Studie und kommt zu einem absehbaren Ergebnis. Pokerspieler sind keine Glücksspieler und vertrauen nicht nur auf ihr Schicksal, sondern sind viel mehr darauf bedacht, sich durch Strategie einen Vorteil gegenüber ihren Kontrahenten zu machen.

Eine spanische Studie der Direccion General de Ordenacion del Juego bestätigt, dass Pokerspieler in erster Linie auf Strategie setzen. Insgesamt wurden 1.000 Probanden zu dem Thema befragt. Des Weiteren ergab die Studie, dass der durchschnittliche Pokerspieler mindestens eine Stunde auf seiner Online Poker Plattform verbringt, um seinem Hobby nachzugehen. Bei anderen Glücksspielen wie Roulette oder Black Jack wird nur in 57% die 60-Minuten-Marke überschritten.

Die Suchtgefahr ist ein weiterer interessanter Punkt der Studie. So ist diese beim Pokern deutlich niedriger gegenüber den klassischen Glücksspielen. 53% der Befragten Glücksspieler gaben hier an, deutliche Schwierigkeiten zu haben, sich spontan wieder vom Spiel abzuwenden.

Jeder der sich mit Poker intensiv auseinandersetzt weiß, dass das beliebte Kartenspiel keineswegs ein Glücksspiel ist, sondern viel mehr Faktoren wie Mathematik, Ausdauer, Geduld und Menschenkenntnis der Schlüssel zum Erfolg sind. Poker ist eines der komplexesten Spiele, die es gibt.

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