Google Glass App liest jetzt Gefühle

Google Glass
Kaum eine andere Neuheit wird in den Medien so kontrovers diskutiert wie „Google Glass“. Jetzt soll die Brille sogar Gefühle bei Menschen erkennen. 

Gleichzeitig schätzt das Programm auch das Alter von Personen ein und sagt, ob es sich beim Gegenüber um eine Frau oder einen Mann handelt. Egal ob ihr nun glücklich, traurig, wütend oder überrascht seid – Mit „Glassware“ gibt es jetzt eine Emotionserkennung für Google Glass. Mithilfe der eingebauten Kamera der Datenbrille erkennt die App Gesichter von anderen Menschen und bestimmt deren Emotionen anhand des jeweiligen Gesichtsausdrucks. Beim Pokern könnte dies einen erheblichen Vorteil darstellen.

Den Wissenschaftlern zufolge eröffnet sich durch die Software ein ganz neues Spektrum an neuen Anwendungen für Datenbrillen. Besonders als Hilfsmittel zur Kommunikation mit Autisten. Viele von ihnen hätten Probleme, den emotionalen Gehalt eines Gesichtsausdrucks zu interpretieren. Doch diese fehlende Information könnte nun mittels Datenbrille in das Gesichtsfeld eingeblendet werden. Auch interaktive Spiele oder Anwendungen aus der Marktforschung sind denkbar. 

Bei Google Glass handelt es sich um einen am Kopf getragenen Miniaturcomputer. Er ist auf einem Brillenrahmen montiert und blendet Informationen in das Sichtfeld ein. Die neue Technology hat bereits für Sorgenfalten bei den Glücksspielbehörden von Nevada geführt. In den meisten Casinos ist die Brille sogar verboten, obwohl sie nicht illegal ist. In einem Schreiben der Glücksspielbehörde Nevada heißt es unter anderem: „Auch wenn an dem Besitz und/oder dem Benutzen dieses Geräts nichts illegales ist, besteht trotzdem das Potential für eine unangemessene oder illegale Nutzung im Casino. Zum Beispiel könnten diese Geräte dazu genutzt werden, Informationen zwischen Spielern am Pokertisch oder bei ähnlichen Games auszutauschen, wodurch diese Spieler einen unfairen Vorteil hätten und betrügen könnten.“ Der Staat Nevada hat es den Casinos letztendlich jedoch selbst überlassen, wie sie mit der neuen Technologie umgehen.

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