Roland de Wolfe und Josh Gould sollen Trader betrogen haben

Brueder-wegen-gemeinschaftlichen-gefaehrlichen-Koerperverletzung-verurteilt-Richter-Kein-Toetungsvorsatz-Schwurgericht-schickt-Schlaeger-Du1_image_630_420f_wn_300x300_scaled_croppDie britischen Pokerpros Ronald de Wolfe und Josh Gould stehen unter Verdacht, den Investor Iraj Parvizi betrogen zu haben. Das behauptet zumindest der Betroffene und und will nun gegen das Londoner Les Ambassadeurs Casino vor Gericht ziehen.

Der in Dubai lebende Iraj Parvizi behauptet, dass de Wolfe und sein Landsmann Josh Gould sich während einer Pokerpartie abgesprochen hätten, um Parzivi um einige Millionen Pfund zu erleichtern. Der 48-jährige Trader fordert vom Les Ambassadeurs Casino nun eine Entschädigung in Höhe von zehn Millionen (!) Pfund, um seine Verluste vom Zeitraum 2010 – 2013 aufzufangen.

Parzivi hatte in einer der besagten Partien 185.000 Pfund verloren, wollte diese aber nicht zahlen. Er beschuldigte die beiden Pokerprofis, zusammengearbeitet zu haben, um ihn bis auf den letzten Penny auszunehmen. Des Weiteren beschuldigte er auch answesende Masseusen des Casinos, die angeblich in seine Karten geguckt hätten, um seine Hand den Profis zu verraten. Das Les Ambassadeurs wies alle Anschuldigungen von sich und bezeichnete Parzivis Vorwürfe als „beschämend“.

Auch die beiden Pokerpros können die Anschuldigungen Parzivis nicht nachvollziehen. Einer der beiden äußerte sich wie folgt: „Niemand hat es nötig, wenn man gegen Iraj spielt, zu betrügen. Wir sind Profis und er ist ein schrecklicher Spieler. Verglichen mit Fußball wäre das eine Partie zwischen Brasilien und San Marino. Als Profi hast du ein gewisses Ansehen. Ich würde lieber verlieren als zu betrügen.“

Quellen:
Daily Mail
The Telegraph

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben