Dänemark: Zwei Verdächtige im Online Betrugsskandal angeklagt

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Vor wenigen Tagen haben wir von dem millionenschweren Trojanerskandal in der dänischen Pokercommunity berichtet. Dabei soll ein ehemaliger Highstakes Spieler mehrere Jahre lang Trojaner auf den Rechnern seiner Gegner installiert und dadurch mehrere Millionen Dollar gestohlen haben. Nun gibt es neue Erkenntnisse in dem Fall und zwei Verdächtige, die als Komplizen des Highstakes Spielers gelten, wurden angeklagt.

Wie die dänische Website mx.dk berichtet, sieht es wohl so aus, als hätten die dänischen Behörden zwei Personen wegen Betrugs angeklagt. Doch bisher wurden die Namen noch nicht genannt und auch der Hauptverdächtige, der ehemalige Highstakes Spieler wurde noch nicht angeklagt. Trotzdem diskutiert die Pokercommunity natürlich angeregt und hat den Kreis der möglichen Personen eingegrenzt.

Den Verdächtigen wird vorgeworfen, mit Hilfe von Trojanern viele bekannte dänische Highstakes Spieler betrogen zu haben im Bereich von mehreren Zehn Millionen Dollar. Wenn dies tatsächlich stimmt, wäre das einer der größten Online Betrugsfälle der Geschichte.

Der Hauptverdächtige soll jahrelang Regular bei den EPTs gewesen sein und hat vermutlich auch dort mit seiner Betrugsmasche zugeschlagen. Dies würde dann auch die Vorfälle bei der EPT Barcelona erklären, als einige Spieler den Verdacht von Hacking auf ihren Laptops meldeten. Und tatsächlich fanden Softwareexperten anschließend einen Trojaner auf Jens Kyllonens Rechner.

Der Anwalt des Beschuldigten Pokerspielers hat ausgesagt, dass die Anschuldigungen falsch seien und dass der bisher nicht genannte Verdächtige die Vorwürfe zurückweist. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, sobald es in dem Fall neue Erkenntnisse gibt.

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