Caesars und PokerStars verbünden sich

caesars entertainment 300x300In der Vergangenheit gab es immer diverse Reibereien zwischen der Caesars Entertainment Corporation, dem Eigentümer der World Series of Poker, und PokerStars. Nun haben sich die Verantwortlichen aber dafür entschieden, gemeinsam für ein legales Angebot von nationalem Online Gambling in den USA aufzutreten.

Seit der Übernahme PokerStars durch Amaya scheint sich das Klima bei Caesars gegenüber dem ehemaligen Nemesis deutlich verbessert zu haben. Wie der Executive Vice President of Governmental Relations for Caesars Chris Krafcik GamblingCompliance.com erzählt hat, liegt die Opposition von Caesars nicht bei Amaya oder PokerStars, sondern ganz wo anders. Krafcik sprach es zwar nicht wörtlich aus, aber der eigentliche Gegner is Sheldon Adelson, CEO der Sands Group. Der Multi-Milliardär hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Online Gambling in den USA zu verbieten. Der Initiator der RAWA (Restoration of America’s Wire Act) scheint bereit zu sein jeden beliebige Betrag zu investieren, damit Online Gambling in den USA nicht mehr Fuß fassen kann.

Auch die Caesars Insolvenz nach Chaptor 11, Hochgepokert.com hat berichtet, wird den Verantwortlichen vermutlich gezeigt haben, dass neue Wege eingeschlagen werden müssen, um den sich geänderten Rahmenbedingungen anpassen zu können. Die Kollegen von PokerNews.com haben sich mit dem PokerStars PR Chef Eric Hollreiser unterhalten, und er gab an, dass nun gemeinsam sowohl Angebote in diversen US-Bundesstaaten, als wie auch ein bundesweites Angebot in den USA angestrebt wird.

Für den globalen Poker Markt würde eine Öffnung des US-Marktes natürlich erneut viel Positives bewirken, aber aus aktueller Sicht scheint dies noch in weiter Ferne zu liegen.

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