User Gastbeitrag – Der High-Roller Leon Tsoukernik

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Ein Hochgepokert.com User Gastbeitrag von Real Mick Mack:

Als der King’s Casino-Boss vor kurzem ankündigte, dass er die Crème de la Crème des internationalen Poker-Circus in seine Spielbank einlädt, haben sich nicht wenige gefragt wie hoch der sechsstelligen Betrag sein wird den er dort verteilt. Schließlich hat er sich mit Max Altergott, Philipp Gruissem, Igor Kurganov, Dan Coleman und Daniel Cates denkbar unbequeme Spieler an den Tisch geholt. Um das Line-Up abzurunden ließ er Ole Schemion eigens mit dem Helikopter in Wien abholen. Drei Tage sollte der High-Stakes-Marathon dauern. Nachdem Leon dabei an Tag eins deutlich hinten lag, konnte er das Blatt aber schnell wenden. Bereits am zweiten Spieltag hat er es bereits auf eine schwarze Null und am dritten Tag auf einen dicken sechsstelligen Gewinn gebracht. Besonders amüsant waren dabei die Hände gegen, den für seine Ausraster bekannten, Daniel Jungleman Cates. So ging beispielsweise ein 160k-Pot an Leon, bei dem Jungleman mit A2 alles rein stellt und Leon von Igor und Max mit 44 zum Call überredet wird. Ein Ass bleibt aus und Cates konnte man förmlich ansehen, dass er bei dieser Niederlage körperliche Schmerzen erlitt. Die war allerdings nur der Auftakt zu dem was er noch ertragen sollte. Als ihm Tsoukernik kurz darauf einen Bluff zeigte, konnte sich der Amerikaner nicht mehr beherrschen und verpasste sich selbst einen ordentlichen Kinnhaken. Die anwesenden Augenzeugen waren fassungslos.

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Nach Abschluss der Cash-Game-Session flogen die Teilnehmer mit dem Privatjet nach Monaco um dort am 100k-High-Roller teilzunehmen. Leon zeigte sich auch hier wieder als wahre Spielernatur und schickte etliche Pferdchen ins Rennen. Zu erkennen waren sie an den auffälligen Kings-Patches von denen jeder Spieler bis zu vier am Körper trug. Leon gab anschließend in einem Interview bekannt, dass sich auch dieses Investment für ihn ordentlich gelohnt habe. Immerhin haben es mit Altergott und Kurganov zwei seiner Spieler an den Finaltisch geschafft und dabei insgesamt 1.491.300 € abgeräumt.

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Leon selbst hat übrigens gleich drei Buy-Ins verbraten. Besonders interessant ist allerdings wie er sich die zusätzlichen Startgelder beschafft hat. So schnell wie er sich das erste Mal in das Turnier eingekauft hat, flog er auch wieder raus. Ironischer Weise war es mit Ole Schemion, ein von ihm gestakter Spieler, der ihn an die Rails beförderte. Daraufhin hat er Daniel Cates eine Revanche angeboten und gegen ihn Heads Up Cash Game €500/€1,000 mit 400k-Stacks gespielt. Dabei dauerte es kaum dreißig Minuten bis Leon dem Heads-Up-Spezialisten 100k abgenommen hat. Mit diesem Gewinn kaufte sich Leon sofort wieder in das 100k-Event ein. Aber auch diese Bullet hielt bei ihm nicht lange. Natürlich wär er nicht Leon, wenn er sich davon entmutigen ließe. Auf der Suche nach Daniel Cates lief er Ben Lamb über den Weg, der sich bereit erklärte gegen den Casino-Boss anzutreten. Seinem Lauf entsprechend konnte Leon auch diesem Pro 100k abknöpfen. Aber auch dieser Betrag wurde kurz darauf im größten Turnier dieses EPT-Stops versenkt.

Kein Mensch kann genau sagen wie viel Geld Leon Tsoukernik während dieser paar Tagen hinten oder vorne lag. Sicher ist jedoch, dass sich die „GPI Industry Person of the Year” wieder mal als einer der größten High-Roller Europas bewiesen hat.

Quellen:

http://de.pokernews.com/neuigkeiten/2015/05/leon-tsoukernik-dan-cates-20191.htm
https://www.youtube.com/watch?v=ArXuKimU5Dk

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