Heftige Einschnitte beim VIP-Programm von PokerStars

amaya-gamingFür alle Spieler, die sich bislang mit Rakeback und sonstigen Vergünstigungen auf PokerStars ihren Lebensunterhalt verdienten, brechen harte Zeiten an.

Mit seinem schon länger angekündigten, nun aber mit exakten Details publizierten VIP-Programm für das Jahr 2016 und die Folgejahre zeigt der Branchenführer eindeutig und unmissverständlich, in welche Richtung die Reise gehen soll – in Richtung Freizeitspieler.

Wie heftig die Einschnitte sein würden, hatten aber vermutlich nicht einmal die Pessimisten unter den Profis vermutet.

Statt bisher maximal 60% Rakeback wird es zukünftig nur noch maximal 30% geben, also nur noch die Hälfte – für Supernova-Elite-Spieler bedeutet das extreme Einbußen.

Immerhin gibt es für alle Supernova-Elite-Spieler eine Übergangsfrist im kommenden Jahr, in dem sie einmalig noch 45% bekommen. Außerdem gibt es für alle Highstakes-Spieler keine VPPs mehr.

Auch in den niedrigeren VIP-Levels werden die Rakebacks gesenkt, doch in kleineren Dosen. Zudem wurden FPPs und Stellar Rewards abgeschafft, ab sofort heißt die Bonus-Währung StarsCoins.

***FREELANCE PHOTO - POSTMEDIA NETWORK USE ONLY*** MONTREAL, QUE; JUNE 22, 2015: Amaya CEO David Baazov attends the company's annual general meeting in Montreal, Monday, June 22, 2015. Graham Hughes for National Post for FP by reporter Damon van der Linde 0623 biz xFPamaya

Für professionelle Spieler ebenfalls von schwerwiegender Bedeutung sind die Einschränkungen, die für Trackingsoftwares und HUDs gelten. Die genauen Bestimmungen sollen demnächst bekannt gegeben werden.

Weiterhin gab das Unternehmen bekannt, den bereits seit Längerem eingeschlagenen Kurs der Neuspieler-Akquise weiter beschreiten zu wollen. Das heißt im Klartext, dass vor allem ins Marketing investiert wird und große Namen wie Cristiano Ronaldo oder Neymar Jr. als Aushängeschilder verpflichtet werden sollen.

Diese Entscheidungen von Amaya kommen nicht überraschend. Allen Marktexperten ist schon länger klar, dass die Pokerökonomie im Internet nur weiter funktionieren kann, wenn zunehmend neue Spieler gewonnen werden und diese sich längerfristig über Wasser halten können.

Auf die weitere Entwicklung kann man sehr gespannt sein.

 

8 Kommentare zu “Heftige Einschnitte beim VIP-Programm von PokerStars

  1. Auch für einige Turniere z.b. Satelit für BIG 11 gibt es kein T-money mehr,sondern nur noch festegelegte Tickets….

  2. Online Poker….. Die Zeit ist vorbei in dem man auf stars ect. Geld machen könnte!
    War aber ne geile Zeit 😂

  3. Typisch pokerstars. Hoffentlich geht das nach hinten los. Man merkt, dass amaya nach der viel zu teuren Übernahme der Arsch auf Grundeis geht.

  4. Pokerstars tut so, als stehe die Insolvenz vor der Tür und kippt das Herzstück aus dem Programm.
    Offenbar geht es nur mit maximaler Gier…

  5. Noch läuft die Geldmaschine ja. Mit irgend einer Poker-Variante wird sich doch ein neuer Boom auslösen lassen. Notfalls eine mit nur einer Holecard.

  6. Wer will da noch spielen? Hast sowieso das Gefühl, dass vieles nicht `normal`ist und die Gier der online Betreiber ist grenzenlos. Das zusätzlichge Tracking und Software Programme erlaubt sind, ist schon ein Skandal an sich…verstehe auch nicht, dass so etwas nicht verboten ist…Stell Dir vor beim life event, lässt Du Deinen Laptop oder Handy , Deine Karten analysieren- Verarsche pur

  7. Von wegen Live-Poker.
    Man kann keinen Alk trinken, weil man mit dem Auto unterwegs ist. Die Anfahrt zum heimischen PC ist kürzer, die Heimfahrt auch.
    Und jedes Mal ist da ein Typ, der ständig am motzen ist, weil er seit zwei Stunden noch keine AA oder KK bekommen hat und die restlichen Karten im Deck, aus welchen Gründen auch immer, für ihn nicht spielbar sind.
    Ich erinnere mich auch noch gern an die Lusche, die nach einem geilen Slowplay kreischend nach dem Floorman gerufen hat, als obs seine Mami gewesen wäre. Na gut, wollen wir großzüg sein. Vielleicht war der Floorman ja früher seine Mutter gewesen.Heute ist ja alles möglich. Aber wenn bei dem ganzen Gekreische, dass mich irgendwie an eine Wiener Sagengestalt erinnert, von den anderen Tischen alle betroffen zu einem rüber schauen, als hätte man lautstark abgepfurzt, ist das auch nicht besonders angenehm.
    Soweit ich mich noch erinnrn kann, dauert die Turnierpause live auch länger als fünf Minuten. Jäger und Sammler am kalten Buffet. Kein schöner Anblick.
    Um die Jahreszeit hustet und niest alles um die Wette und man fragt sich ernsthaft, ob man die Chips von dem Typen mit der laufenden Nase wirklich haben möchte. Den Tröpfchenverlierer trifft man bestimmt auch beim Essen fassen wieder. Und die Nase läuft immer noch.
    Und nicht zu vergessen, die Toilettenläufer, die man bei ihrer Rückkehr am liebsten in Seifenlauge ertränken möchte und ihnen dabei so ganz nebenbei, in ruhigen Ton erklärt, dass sie sich doch im nächsten Leben nach dem Abkacken die Hände waschen mögen.
    Erreichste dann tatsächlich mal nen Final Table kannste deinen hoffentlich sauber abgeputzten Arsch drauf verwetten, die wollen einen Deal machen. Ach, wie süss. Die kleinen Racker waren ja auch lange genug auf und haben schon ganz kleine Äuglein. Zeit um sich zuhause im Kinderbettchen einzurollen und auch mit 35 gibt’s von der Mutti noch einen Gute-Nacht-Kuss.
    In einem holländischen Casino war nicht. Sollte es mit einem Ticket klappen, bekommt ihr von einen Erfahrungsbericht nachgereicht.

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