Tennis WTA – Maria Sharapova sagt Indian Wells wegen Doping ab

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Gleichzeitig mit dem Beginn der Qualifikation zum großen Turnier in Indian Wells, platzte gestern eine Bombe in der Tennis-Welt. Die 5 fache Grand Slam Gewinnerin und frühere Nummer 1 der Welt, Maria Sharapova, hatte zur Pressekonferenz geladen. Es wurde im voraus vermutet, daß sie ihre großartige Karriere mit 28 Jahren beenden würde. Stattdessen kam es völlig anders, indem Masha, wie sie genannt wird, zugab unabsichtlich (oder absichtlich?) Doping eingenommen zu haben.

 

Es geht um das Präparat Meldonium, das seit dem 1. Januar auf die verbotene Liste gesetzt wurde. Maria Sharapova nimmt dieses Medikament seit Jahren ein, und war angeblich nicht darauf aufmerksam, daß es auf die verbotene Liste gesetzt worden sei. Die Frage ist, ob die Jury, die ihre Strafe aussprechen muss, ihr dies abkaufen wird. Sie wird ja von einem ganzen Ärzte-Team beraten und betreut, die es hätten wissen müssen. Zu ihrem Vorteil spricht, daß Sharapova selber den Fehler einräumte und zugab, daß es in ihrer Verantwortung läge, sich mit den Regeln auszukennen. Die Frage ist, meiner Meinung nach, ob ihre sicherlich hoch bezahlten Anwälte ihr dazu geraten haben.

 

Egal wie hoch die Strafe letztendlich ausfallen wird, diesen Fehler muss sie jetzt schon teuer bezahlen. Sie verpasst nicht nur die Olympischen Spiele, welche ihr ganz großes Ziel waren, sondern auch die Preisgelder von diesem Jahr muss sie zurückgeben. Nike kündigte ebenfalls sofort  ihren hochdotierte Werbevertrag. Sicherlich kann die kluge und schöne Geschäftsfrau Sharapova das verkraften. Laut Forbes hat sie alleine 2015 33 Millionen Euro verdient, und lag damit auf Platz 26 der Liste sämtlicher Sportler. Beispielsweise hat sie ihre eigene Süssigkeiten-Firma Sugarpova gegründet.

 

Viel schlimmer ist sicherlich der Imageschaden, der ihr jetzt zugefügt wurde. Ich bezweifle deswegen auch, daß wir sie jemals wieder auf den Platz sehen werden.

 

Das Turnier in Indian Wells wird unter ihrer Abwesenheit leiden. Aber dafür steigen die Chancen auf den Turniersieg der anderen Spielerinnen. Turnierfavoritin bei bet-at-home ist Serena Williams mit Quote 3.5. Die hat aber keine gute Erinnerungen an das Turnier, das sie 2001 und 2003 gewinnen konnte. Viele Jahre blieb sie ganz fern, wegen Probleme mit den Organisatoren und teilweise dem Publikum. Letztes Jahr war sie wieder zurück, musste aber im Halbfinale verletzt gegen die spätere Siegerin Simona Halep aufgeben. Sollte Halep, was ich bezweifle, weil sie sich seit Monaten in einem Formtief befindet, gewinnen, wird das bei bet-at-home mit 12 bezahlt.

Andere Spielerinnen, die Serena Williams fordern könnte, wäre zum Beispiel die Australian Open Gewinnerin Angelique Kerber Quote 10, Victoria Azerenka Quote 6, Agnieszka Radwanska Quote 10, Madison Keys Quote 30 oder vielleicht US Open Finalistin Roberta Vinci Quote 40.

 

Hier die Quoten-Übersicht bei bet-at-home:

 

Serena Williams (USA)6.00Victoria Azarenka (BLR)
10.00Agnieszka Radwanska (POL)10.00Angelique Kerber (GER)
10.00Belinda Bencic (SUI)12.00Simona Halep (ROU)
12.00Garbine Muguruza (ESP)25.00Petra Kvitova (CZE)
30.00Carla Suarez Navarro (ESP)30.00Sloane Stephens (USA)
30.00Madison Keys (USA)40.00Roberta Vinci (ITA)
45.00Venus Williams (USA)50.00Ana Ivanovic (SRB)
60.00Svetlana Kuznetsova (RUS)60.00Ekaterina Makarova (RUS)
60.00Elina Svitolina (UKR)70.00Dominika Cibulkova (SVK)
70.00Caroline Wozniacki (DEN)70.00Andrea Petkovic (GER)
70.00Eugenie Bouchard (CAN)70.00Karolina Pliskova (CZE)
100.00Sara Errani (ITA)100.00Sabine Lisicki (GER)
100.00Caroline Garcia (FRA)100.00Johanna Konta (GBR)

 

 

 

 

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