Martin Jacobson fordert auch beim Online-Poker eine Shot Clock

Martin Jacobson
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Diskussionen darüber, ob man bei Pokerturnieren eine Bedenkzeitregelung bzw. begrenzung braucht, gibt es schon lange.

Vor allem die asiatischen Spieler beschweren sich immer wieder über Profis wie Christoph Vogelsang, die übertrieben lange nachdenken und so den Spielbetrieb aufhalten würden.

Konsequenzen hatte dies bisher kaum, und es kommt auch im Turnieralltag recht selten vor, dass ein Spieler „Clock“ ruft und der Schiedsrichter den betreffenden Spieler herunterzählt.

Beim neuen Tournament of Champions der World Poker Tour, das Ende April veranstaltet wird, wird es erstmals bei einem derart großen Turnier eine „Shot Clock“ geben, durch die die Bedenkzeit jeden Spielers auf 30 Sekunden begrenzt wird.

Für den Weltmeister von 2014, Martin Jacobson, kann dies aber erst der Anfang sein.

Er regt an, auch beim Online-Poker eine Shot Clock einzuführen und das Spieltempo zu beschleunigen.

Laut dem Schweden kann eine Hand, bei der alle Spieler bis zum Big Blind folden, bis zu vier Minuten dauern.

Stattdessen könnte man jeden Spieler zwingen, nach maximal fünf Sekunden zu agieren, da sonst seine Time-Bank angezapft würde.

Sicher ein interessanter Vorschlag, der von einigen Profis Zuspruch finden wird.

Martin Jacobson

 

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