Gorans Wochenrückblick #TraurigerFussball

20081124-fussball-300pxHallo Fussball-Freunde!

Im letzten Wochenrückblick habe ich mich unter anderem mit dem Thema Max Kruse auseinandergesetzt, bzw. musste ich einfach mal Dampf ablassen, da die gestartet Hetzkampagne der Medien nicht mehr zu ertragen war. Mittlerweile hat Kruse von allen möglichen Seiten Rückendeckung erhalten, da die Stimmen, dass beim DFB mit zweierlei Maß gemessen wird, mit immer lauter wurden. Wenn ich Löws letzte Aussagen nun richtig interpretiert habe, dann war es ein letzter Schuss vor den Bug für Max Kruse und er – wenn er diese Saison noch ein, zwei Buden macht – noch mit auf den EM 2016 Zug aufspringen wird. Verdient hätte er es sich allemal! Kommen wir nun aber zum aktuellen Wochenrückblick, welcher hauptsächlich durch Negativschlagzeilen geprägt ist. Mittlerweile ist es echt traurig was tagtäglich in unserer Fussball-Welt passiert.

 

Adam Johnson – Sexskandal
Der ehemalige englische Nationalspieler – Adam Johnson – wurde letzte Woche zu 6 Jahren Haft verurteilt. Johnson gab vor Gericht zu, dass er ein sexuelles Verhältnis mit einem 15 jährigen Sunderland-Fan hatte. Ihm wurde nachgewiesen, dass er über 800 Nachrichten mit der Ihr hin- und herschickte und das Mädchen zu sexuellen Aktivitäten verführt hat. Johnson wusste, dass das Mädchen erst 15 Jahre alt ist und hat probiert die „Affäre“ geheim zu halten. Von seinem Verein – dem FC Sunderland – wurde er umgehend gefeuert. Da es sich bei dem Typen scheinbar um einen Pädophilen handelt, kann man der englischen Justiz nur gratulieren, dass sie in solchen Fällen so hart durchgreift. In Deutschland wäre Johnson auf Garantie mit Bewährung davon gekommen. Im Endeffekt  bleiben Ihm für diese Neigungen nun 6 Jahre Knast, eine zerstörte Familie und Karriere. Gratulation, Adam Johnson!

 

30 Tote imFussball-Stadion – Terrorist sprengt sich in die Luft
In Bagdad (Al Asrija) hat sich vergangene Woche ein Selbstmordattentäter während eines Fussballspiel in die Luft gesprengt. Der Attentäter trug einen Sprengstoffgürtel und sprengte sich inmitten der Zuschauer in die Luft. Bei diesem feigen Anschlag mussten mindestens 30 Menschen mit ihrem Leben bezahlen. Außerdem wurden ca. 70 weitere Menschen schwer verletzt. Ich will jetzt hier auch nicht politisch werden, aber leider lässt sich erahnen, dass das erst der Anfang war. In was für einer kranken Welt leben wir eigentlich?!

 

PSV Eindhoven – Verein verhängt Stadionverbote
Diesmal haben die PSV-Fans den Bogen wirklich überspannt. Folgende Aktion war an Asozialtät kaum noch zu überbieten.Die Eindhovener Anhänger hatten am Rande des Achtelfinal-Rückspiels von PSV bei Athletico Madrid auf der Plaza Mayor anwesende Frauen und Männer, welche um Geld bettelten, auf extremste Art und Weise gedemütigt. Unter anderem warfen die Gästefans Münzen in Richtung der bedürftigen Menschen und beklatschten die Bettler beim Versuch das Geld zu ergattern. Des weiteren machten sich die Holländer einen Spaß draus und forderten die Bettler auf, bestimmte Aufgaben -gegen Geld – zu erfüllen. Unter anderem machten die Bettler daraufhin Liegestütze und ähnliches. Die PSV-Verantwortlichen haben mittlerweile reagiert und die Fans mit jahrelangen Stadionverboten belegt.

 

Johann Cruyff – Der König ist tot
Noch im Februar zeigte sich Cruyff angesichts seiner Krebserkrankung positiv gestimmt:“Ich habe das Gefühl, dass ich zur Halbzeit 2:0 führe und das Spiel gewinnen werde.“ Leider verlor Cruyff das Spiel am letzten Donnerstag und der Krebs behielt die Überhand. Man wird Johann Cruyff nie vergessen! Er war es, der den Fussball revolutionierte. Er prägte mit seinem offensiven Ballbesitz-Fussball die holländische Nationalmannschaft, Ajax Amsterdam und allen voran den FC Barcelona. Er hat es geschafft, als Trainer von Barca einen Spielstil zu kreieren, der bis heute Gültigkeit hat. Cruyff war ein großer Spieler und ein wahrscheinlich noch größerer Trainer den wir nicht vergessen werden. Cruyff hat mal gesagt: „Ich glaube nicht, dass man jemals den Namen Cruyff sagen wird, ohne dass die Leute wissen von wem man redet.“ Lieber Johann, Ruhe in Frieden.

Gruß Goran

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