Rummenigge kritisiert Schweinsteiger-Ausbootung – Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen schmeissen!

Karl-HeinzRummeniggeHallo Fussball-Freunde!
Ich war wirklich erstaunt als ich gestern die Aussagen vom Vorstandschef des FC Bayern – Karl Heinz Rummenigge – gelesen habe. Er kritisierte den Umgang von Manchester United/Jose Mourinho mit Bastian Schweinsteiger aufs Schärfste. „Als ich das gelesen habe, habe ich es fast nicht glauben können“, sagte Rummenigge zur Ausbootung des langjährigen Nationalspielers durch Manchesters neuen Teammanager José Mourinho. „Bei Bayern München hat es das noch nie gegeben, und bei Bayern München wird es das auch nie geben“, erklärte Rummenigge weiter. – Auch wenn die Art und Weise der Ausbootung durchaus kritisch zu beurteilen ist, stellt sich mir ernsthaft die Frage, ob der Bayern-Boss unter Alzheimer leidet?

 

Von daher rollen wir doch nochmal den Fall Mario Götze kurz auf.

Es ist noch keine zwei Monate her, da wollte eben genau jener Herr Rummenigge den deutschen Nationalspieler Mario Götze abschieben! Nachdem klar war, dass Carlos Ancelotti nicht mit Götze plant, da kam nämlich Rummenigge um die Ecke und machte dem 23 Jahre alten Weltmeister klar wo die Tür ist! In aller Deutlichkeit ließ er Götze wissen, dass er bei den Bayern keine Zukunft mehr hat. Im Prinzip alles nachvollziehbar, da Bayern für Götze natürlich noch eine Ablösesumme kassieren wollte und sein königliches Gehalt von 12 Millionen einsparen wollte. Ist ja auch alles okay soweit, aber warum attackiert man jetzt Manchester United bzw. Jose Mourinho?! Ein Mourinho ist zu United gegangen, um das Team aus Manchester wieder in der Weltspitze zu etablieren und plant halt nicht mit Schweinsteiger. Da Schweini ist ein fürstliches Gehalt von angeblich 14 Millionen Euro bezieht will man ihn halt abgeben. Im Endeffekt haben die Bayern mit Götze nämlich nichts anderes gemacht!

 

Nachdem Götze klar gemacht wurde, dass er sich ein neuen Verein suchen soll, kam der dann – von der EM – plötzlich mit der Botschaft, dass er sich bei Bayern durchsetzen will und seinen Vertrag erfüllen will. Das war zwar schon ein wenig verwunderlich, aber Vertrag ist Vertrag und es wäre Götzes gutes Recht gewesen bei den Bayern zu bleiben und noch ein weiteres Jahr seine 12 Millionen zu kassieren. Das passte den Bayern dann aber gar nicht und auf Götze wurde enormer Druck ausgeübt, indem er über die Medien immer wieder verbal attackiert wurde! Rummenigge verstehe nicht, wieso Mario Götze unbedingt bei den Bayern bleiben möchte, sagte Rummenigge dem „Kicker“. Schließlich sei diesem „alles klar und seriös kundgetan“ worden, und Götze wisse „Bescheid, wie der Klub denkt, und er weiß, wie der künftige Trainer denkt“. Die Bayern haben auf jeden Fall nicht locker gelassen, um den Fall Götze in Ihrem Sinne zu klären. – Von daher finde ich die gestrigen Aussagen – so eine Ausbootung würde es Bayern München nie geben – von Karl Heinz Rummenigge einfach nur unfassbar dreist!

 

Im übrigen ist Götze kein Einzelfall. Im Jahr 2013 erging es Mario Gomez ähnlich und er wurde durch eine gezielte Medien-Kampagne von Uli Hoeness vom Hof gejagt. Von daher lieber Herr Rummenigge: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen schmeissen!

 

Gruß Goran

Ein Kommentar zu “Rummenigge kritisiert Schweinsteiger-Ausbootung – Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen schmeissen!

  1. als ich die ersten Zeilen gelesen habe , musste ich auch gleich an götze denken D
    sorry aber ich denke die zeit von Schweinsteiger als Stammspieler bei einem absoluten top verein sind vorbei, evtl, reicht es noch für 15 spiele pro Saison bei PSG oder INTER , denke aber nicht das er da auch nur einen Bruchteil von seinen 14 mil. Euro verdient die er bei manu bekommt

    gruss kev

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben