Bittere Niederlage vor Gericht für Phil Ivey

Bittere Pille für Phil Ivey
Bittere Pille für Phil Ivey

Zum zweiten Mal hat der einstige Poker-Superstar Phil Ivey vor einem Londoner Gericht eine bittere Niederlage einstecken müssen.

Das Londoner Crockfords Casino hatte vor vier Jahren die Auszahlung von 7,7 Millionen Pfund verweigert, nachdem der Pokerprofi sich gemeinsam mit einer Begleiterin mit sogenanntem Edge Sorting beim Bakkarat einen Vorteil verschaffte hatte.

Bereits 2014 hatte ein Gericht entschieden, dass Ivey kein Recht auf Auszahlung habe, und dieses Urteil wurde nun in der Berufung bestätigt.

In ihrer Begründung verwies Richterin Mary Arden darauf, dass „Ivey seine Gewinne durch Manipulation erzielt“ habe und er deshalb keinen Anspruch auf sie habe.

Noch will sich Phil Ivey aber nicht endgültig geschlagen geben, sondern wird noch einmal in Revision gehen.

Für ihn ist der Fall völlig klar: „Die Entscheidung ergibt keinen Sinn. Sowohl die Richterin als auch die Schöffen sind der Meinung, ich hätte mich nicht unredlich verhalten, aber dennoch wird gegen mich entschieden. Kann mir jemand sagen, wie man redlich betrügt?“

Das Casino sieht sich nicht minder im Recht. Paul Willcock, der Großbritannien-Chef von Genting, dem das Crockfords Casino gehört, meint: „Das Crockfords Casino hat sich immer fair und ehrenhaft verhalten, aus diesem Grund sind wir erfreut, dass das Gericht entschieden hat, dass es korrekt war, Mr Ivey das Geld nicht auszuzahlen.“

 

 

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