Bad Beat Jackpot verweigert – Spieler kämpfen um $120.000

Wie entscheidet die Kommission?
Wie entscheidet die Kommission?

Am 7.Juli dieses Jahres konnte ein 83-jähriger im Red Rock Casino von Las Vegas sein Glück kaum fassen, denn er verlor mit einem Straight Flush eine Hand und hatte damit ein Anrecht auf die Hälfte des Bad Beat Jackpot von $120.000.

Die andere Hälfte wäre zu gleichen Teilen an den Gewinner der Hand und die anderen Spieler am Tisch gegangen, wenn, ja wenn das Casino nicht ein Schlupfloch entdeckt hätte.

Laut den Hausregeln des Red Rock Casinos ist es nämlich möglich, den Jackpot nicht auszuzahlen, falls ein beteiligter Spieler vor Abschluss der Hand seine Karten zeigt.

Leider hatte der Gewinner genau das getan, was durch Videoaufnahmen zweifelsfrei belegt werden konnte, auf denen zu sehen ist, wie der Spieler seine Hand nach dem Aufdecken der River-Karte, aber vor der Aufforderung zum Showdown umdreht.

Nachdem der Floorman entschieden hatte, dass der Jackpot wegen des Regelverstoßes nicht ausgezahlt wird, wandten sich die Spieler nun an das Gaming Control Board des Staates Nevada, mit der Bitte, den Fall zu prüfen.

Eine Entscheidung steht noch aus, doch vermerkte die Kommission bei der Anhörung, dass der Gewinner zwar gegen die Pokeretikette verstoßen, dies aber keine Auswirkungen auf den Ausgang der Hand gehabt habe.

Wie der Fall auch immer ausgeht: Das Red Rock Casino hat sicher keine Werbung in eigener Sache betrieben!

 

Ein Kommentar zu “Bad Beat Jackpot verweigert – Spieler kämpfen um $120.000

  1. Scheiss Casinos…. Verlieren darfst du immer aber wehe du hast Mal Glück. Ich spiele überhaupt nicht mehr im Casino lieber mit Freunden eine gemütliche Runde das kommt viel besser😘

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