Nachtklubkönig und „Pokerweltmeister“ Helmut Süßenbacher verstorben

Helmut Süßenbacher ist tot. Der selbsternannte Kärntner Nachtklubkönig verstarb am Montag im Alter von 68 Jahren im Klinikum Klagenfurt an Organversagen. Er war eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Rotlicht Szene und bekannt für seinen Millionen Jackpot-Gewinn, seine Vorliebe für Rolls Royce und den Titel „Pokerweltmeister“.


Sein Herz schenkte er zu Lebzeiten dem 7-Card Stud und Draw Poker. Helmut  galt als Veteran des Pokerns in Österreich und stand schon immer stark in der Medienöffentlichkeit, bereits in den frühen 90er Jahren. Bekannt war er auch für den Titel „Pokerweltmeister“, jedoch ist nicht verbürgt, wie es dazu gekommen ist.

Mehr Informationen gibt es währenddessen über seinen Millionen Jackpot-Gewinn. 1997 Gewann er in Graz 1,51 Millionen Euro bei einem Casino-Jackpot. Drei Jahre zuvor geriet Helmut bereits in die Schlagzeilen, als seine Frau entführt, jedoch nach einem Tag wieder aufgefunden wurde. Die Täter verlangten damals einen Betrag in Millionenhöhe, jedoch blieben die Hintergründe des Kidnappings bis heute ungeklärt.

Süßenbacher hatte während seiner Karriere zahlreiche Nachtklubs besessen und stand immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit als einer der auffallendsten Charaktere der Szene. Für Aufsehen sorgte seine Verhaftung im Jahr 2000, als er wegen Menschenhandels festgenommen und zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.

Der Kärntner litt schon seit längerer Zeit unter Krankheiten. 2006 wurde ihm wegen seines Diabetes Leidens ein Bein amputiert und seitdem war es recht still um den ehemaligen Nachtklubkönig geworden.

Unser Kolumnist Götz Schrage kannte Helmut persönlich und widmet seine neuste, heute erscheinende Kolumne dem Verstorbenen Nachtclubbesitzer und „Pokerweltmeister“.

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