
Bei der World Series of Poker stehen gewöhnlich die Höhen und Tiefen der Pokerspieler im Mittelpunkt. Doch auch die Bilanz des Veranstalters ist interessant: Wie viel Geld nahm die WSOP 2026 durch Turniergebühren tatsächlihc ein?
Eine ausführliche Auswertung der Kollegen von pokerfuse liefert dazu beeindruckende Zahlen. Über die gesamte Serie hinweg wurden 251.899 Entries gezählt – ein neuer Allzeitrekord, obwohl zahlreiche einzelne Events gegenüber dem Vorjahr Teilnehmer verloren. Re-Entries sind in dieser Zahl bereits enthalten, Angaben zur Anzahl der tatsächlich angetretenen Spieler gibt es dagegen nicht.
Insgesamt schüttete die WSOP 2026 Preisgelder in Höhe von $469,9 Millionen aus. Einen erheblichen Anteil daran hatte das Main Event. Die viertgrößte Ausgabe in der Geschichte des Turniers generierte einen Preispool von $85,6 Millionen – damit entfiel fast ein Sechstel des gesamten Preisgeldes der Serie allein auf das wichtigste Turnier des Jahres.

$47,3 Millionen an Turniergebühren
Noch bemerkenswerter sind die Einnahmen aus den Gebühren. Insgesamt kamen laut der Analyse $47,3 Millionen an Rake zusammen. Davon verblieben $33 Millionen bei der World Series of Poker, während $14,2 Millionen an das Personal gingen.
Angesichts der zahlreichen Berichte über Dealerfehler und fragwürdige Entscheidungen der Turnierleitung während der diesjährigen Serie dürfte diese Summe bei einigen Spielern für Kritik sorgen.
Nicht Bestandteil der Auswertung von pokerfuse ist das Rake des Main Events. Nach Schätzungen dürfte dieser bei $5.524.800 liegen – und damit beinahe so hoch ausfallen wie das Preisgeld für den zweiten Platz.
So gewaltig diese Beträge erscheinen, muss allerdings auch die Dimension der Veranstaltung berücksichtigt werden. Die World Series of Poker ist die längste Turnierserie der Welt. Bei einem Großteil der Events treten Tausende Spieler an, bei einigen Turnieren erreichen die Entryzahlen sogar den fünfstelligen Bereich.










