
Bankroll Start: 5.000,- Euro, Aktuell: 21.334,- Euro
Alle drei Wetten trafen gestern im schwarzen mit einem Reingewinn von 2.414,- Euro als Ergebnis. Damit würde der 20 k geknackt und die Bankroll steht mittlerweile bei 21.334,- Euro. Lass uns hoffen, daß der Lauf der letzte Woche sich fortsetzt. -korrigieren
16:00 Uhr Aleksander Vukic – Darwin blanc
Mein Tipp: Aleksander Vukic Quote 1.67 für 834,- Euro
Der routinierte Aleksander Vukic bekommt es heute mit dem 18jähriger Linkshänder Darwin Blanc zu tun. Ein Spieler, der ihn sehr ähnlich ist. Beide bevorzugen schnellere Beläge und kurze Ballwechseln.
Lass uns Mal auf die Stärke und Schwächen der beiden sehen.
Vukic:
Stärken
Gute Upset-Gefahr: Er hat gezeigt, dass er stärkere Spieler schlagen kann
Sehr guter Aufschlag: Seine größte Waffe. Er gewinnt über die Karriere rund 80 % seiner Aufschlagspiele, dazu kommen viele Asse. Die ATP-Statistiken zeigen auch eine starke Quote bei gewonnenen Punkten nach dem ersten Aufschlag.
Forehand: Vukic selbst bezeichnet sie als seinen Lieblingsschlag. Er kann damit sowohl beschleunigen als auch die Richtung gut verändern. Auch Jannik Sinner bezeichnete ihn ausdrücklich als „huge server“ und lobte seine Vorhand.
Backhand auf schnellen Belägen: Besonders auf Rasen und Hartcourt fühlt er sich mit der Rückhand wohl. Vukic selbst sagt, dass der Belag seiner Rückhand entgegenkommt.
Tiebreaks: Durch seinen starken Aufschlag ist er unangenehm, wenn es eng wird. Er kann Spiele sehr lange offenhalten und braucht nicht viele Breakchancen.
Offensives Spiel: Wenn der erste Aufschlag kommt, versucht er häufig, mit dem nächsten Ball sofort Druck zu machen.
Schwächen
- Return ist die klare Schwachstelle. Er gewinnt nur etwa 33 % seiner Returnpunkte und lediglich rund 15 % seiner Returnspiele. Besonders gegen gute Aufschläger kann er deshalb Schwierigkeiten bekommen.
- Zweiter Aufschlag: Der Unterschied zwischen erstem und zweitem Aufschlag ist relativ deutlich. Über die Karriere gewinnt er etwa 73 % der Punkte nach dem ersten, aber nur 50 % nach dem zweiten.
- Längere Grundlinienduelle: Gegen Spieler, die sehr konstant sind und ihn immer wieder zum zusätzlichen Schlag zwingen, verliert sein Spiel an Effektivität.
Darwin Blanc
Stärken
- Sehr starke Vorhand: Seine größte Waffe von der Grundlinie. Er erzeugt viel Spin und kann die Vorhand trotzdem flach und schnell spielen. Besonders gut ist er, wenn er mit der Vorhand die Rallye kontrollieren kann.
- Linkshänder-Vorteil: Die Kombination aus Linkshänder-Aufschlag und Vorhand kann insbesondere gegen Rechtshänder unangenehme Winkel erzeugen.
- Guter erster Aufschlag: 2026 gewinnt er rund 73 % der Punkte nach dem ersten Aufschlag. Dazu kommen im Schnitt mehr als sechs Asse pro Match.
- Power: Für sein Alter besitzt er bereits ordentlich Schlaghärte. Er kann Winner von der Grundlinie produzieren und Gegner unter Druck setzen.
- Bewegung: Er bewegt sich für einen 1,85-m-Spieler sehr gut und kann auch aus der Defensive noch gefährlich werden. Beobachter heben seine Schnelligkeit und seine Platzabdeckung hervor.
- Aggressiver Spielaufbau: Er wartet nicht nur auf Fehler, sondern versucht, Punkte selbst zu gestalten.
Schwächen
- Return: Hier sehe ich momentan eine der größten Baustellen. Er gewinnt nur etwa 37 % seiner Returnpunkte, bei ersten Aufschlägen des Gegners sogar nur rund 31 %.
- Zweiter Aufschlag: Nur etwa 49,6 % gewonnene Punkte nach dem zweiten Aufschlag. Gegner können hier deutlich mehr Druck ausüben.
- Doppelfehler: Mit rund 3,4 Doppelfehlern pro Match ist seine Fehlerquote beim Aufschlag noch relativ hoch.
- Breakchancenverwertung: 2026 liegt er nur bei ungefähr 35 % verwandelten Breakbällen – ebenfalls ein Punkt, an dem noch viel Luft nach oben ist.
- Noch nicht immer konstant: Sein aggressiver Stil produziert zwangsläufig Fehler. Gegen Nadal machte er beispielsweise 27 unerzwungene Fehler – wobei er damals erst 16 war und erst sein zweites ATP-Match bestritt.
Vukic steht 2026 bei 15:11 Siegen auf Hartplatz und gewann vor zwei Wochen das Challenger-Turnier in Granby, Kanada. Blanch weist dagegen auf diesem Belag eine deutlich schwächere Bilanz von 7:10 auf.
Die gute Form von Vukic und vor allem seine Routine sprechen meiner Meinung nach für den Australier. Blanch ist zweifellos ein großes Talent, sollte sich meiner Meinung nach aber zunächst darauf konzentrieren, regelmäßig Siege auf Challenger-Niveau einzufahren. Für das ATP-Level fehlt ihm aktuell noch die Konstanz.
Die Quoten beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels und können abweichen. Die Hochgepokert-Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit.









