Tennis US Open – Frances Tiafoe mit 10-0 Bilanz im Louis-Armstrong-Stadion!

Bankroll Start: 5.000,- Euro, Aktuell: 23.980,- Euro

Mit dem sicheren 6:1- und 6:4-Sieg von Elena Rybakina und der gleichzeitigen knappen 28:26-Niederlage von Fredericia HK in Silkeborg haben wir 100 Euro Plus gemacht.

Heute habe ich das Viertelfinale zwischen Frances Tiafoe und dem aus New York stammenden Alex Michelsen im Blick. Beide Spieler haben sehr viele Fans, sodass das Stadion ausverkauft sein wird. Das sehe ich als einen zusätzlichen Vorteil für Tiafoe, der die Unterstützung des heimischen Publikums sicherlich besonders genießen und für sich nutzen kann.

19:00 Uhr Frances Tiafoe – Alex Michelson

Mein Tipp: Frances Tiafoe Quote 1.75 für 980,- Euro

Die Nummer 12 der Weltrangliste, Frances Tiafoe, spielt eine sensationelle Saison mit 41 Siegen bei nur 16 Niederlagen, davon 25 zu 10 auf Hartplatz. Vor drei Wochen erreichte er das Finale in Cincinnati, musste sich dort allerdings Arthur Fils geschlagen geben. Das Highlight seiner bisherigen Saison kam im Sommer in Halle, wo er das mit 2,5 Millionen Dollar dotierte Rasenturnier gewinnen konnte.

Insgesamt läuft seine Saison also hervorragend, und ich sehe ihn in diesem Duell mit dem immer stärker werdenden Alex Michelsen vorne. Die beiden bisherigen Duelle fanden ebenfalls auf Hartplatz in den USA statt. Beide Begegnungen konnte Tiafoe mit 2:0 Sätzen für sich entscheiden.

Tiafoe verfügt zudem über jede Menge Erfahrung bei den US Open. Bereits dreimal erreichte er dort das Viertelfinale und schaffte es zweimal sogar bis ins Halbfinale. Jetzt könnte er erneut sehr weit kommen und seinem großen Traum von einem ganz großen Triumph einen Schritt näherkommen.

In der letzten Runde zeigte Tiafoe beim 3:0 gegen Andrei Medvedev zudem große Nervenstärke. Besonders bei den entscheidenden Breakbällen und im Tie-Break bewies er, dass er auch in engen Situationen die Ruhe bewahren kann. Interessant ist außerdem seine Bilanz gegen Spieler, die in der Weltrangliste hinter ihm stehen: Gegen diese Gegner konnte er in dieser Saison 32 seiner 38 Partien gewinnen.

Stärken von Frances Tiafoe

  • Aufschlag: Einer seiner größten Pluspunkte. Wenn der erste Aufschlag kommt, kann er sehr viele freie Punkte holen.
  • Explosivität: Tiafoe ist extrem athletisch und kann aus der Defensive sehr schnell in die Offensive wechseln.
  • Vorhand: Mit seiner Vorhand kann er enormen Druck erzeugen und kurze Bälle sofort attackieren.
  • Hartplatz: Der Belag kommt seinem aggressiven und schnellen Spiel sehr entgegen.
  • Return: Wenn er gut steht, kann er auch den Aufschlag starker Gegner früh unter Druck setzen.
  • Big-Point-Qualitäten: Gerade bei den US Open hat er mehrfach gezeigt, dass er vor großem Publikum und in engen Situationen besonders gefährlich sein kann.
  • Erfahrung: Im Vergleich zu Michelsen bringt Tiafoe deutlich mehr Erfahrung auf Grand-Slam-Niveau und in großen Spielen mit.

Schwächen von Tiafoe

  • Unkonstanz: Seine größte Schwäche bleibt, dass sein Niveau innerhalb eines Matches teilweise stark schwanken kann.
  • Zweiter Aufschlag: Wenn der erste Aufschlag nicht funktioniert, wird er deutlich angreifbarer.
  • Lange Ballwechsel: Gegen Spieler, die sehr konstant spielen und ihn immer wieder in lange Rallyes zwingen, kann seine Fehlerquote steigen.
  • Returnposition: Teilweise steht er relativ weit hinten und gibt dem Gegner dadurch die Möglichkeit, die Ballwechsel mit dem ersten Schlag zu diktieren.
  • Konzentration: Tiafoe kann Phasen haben, in denen er plötzlich mehrere einfache Fehler macht und ein Match aus der Hand gibt.

Alex Michelsen spielt ebenfalls eine vernünftige Saison. Allerdings täuschen die Zahlen etwas, weil er mehrere Turniere auf Challenger-Niveau gespielt hat. Mit 26 Siegen bei 10 Niederlagen auf Hartplatz, darunter dem Titelgewinn beim mit nur 177.000 Dollar dotierten Turnier in Bloomfield, liegt er insgesamt im Soll.

Stärken von Alex Michelsen

  • Aufschlag: Michelsen bekommt viele kostenlose Punkte über den ersten Aufschlag und kann damit seine Aufschlagspiele schnell dominieren.
  • Vorhand: Er kann mit der Vorhand viel Druck erzeugen und den Gegner aus dem Platz treiben.
  • Beidseitig solide: Auch seine Rückhand ist stabil. Er hat deshalb keine offensichtliche Seite, die ein Gegner ständig attackieren kann.
  • Aggressives Grundlinienspiel: Michelsen wartet nicht nur auf Fehler, sondern versucht selbst, die Ballwechsel zu bestimmen.
  • Tie-Breaks: 2026 hat er eine starke Tie-Break-Bilanz von 13:7. Gerade in engen Sätzen ist das ein wichtiger Pluspunkt.
  • Aktuelle Form: Auf Hartplatz steht er 2026 bei starken 22:10 Siegen. Bei den US Open hat er unter anderem Brandon Nakashima und Tomás Martín Etcheverry geschlagen.
  • Mentalität: Dass er jetzt erstmals ein Grand-Slam-Viertelfinale erreicht hat, zeigt, dass er auch auf der großen Bühne mit dem Druck umgehen kann.

Schwächen von Michelsen

  • Noch wenig Erfahrung in solchen Situationen: Im Gegensatz zu Tiafoe hat Michelsen noch kein Grand-Slam-Halbfinale oder -Finale gespielt. Das kann in einem engen Viertelfinale eine Rolle spielen.
  • Gegen Topspieler noch anfällig: Seine Bilanz 2026 gegen Top-10-Spieler liegt nur bei 1:3. Gegen Top-20-Spieler ist sie sogar 2:9.
  • Return nicht überragend: Seine Return-Qualität ist ordentlich, aber nicht auf dem Niveau eines absoluten Top-Returners. Gegen Tiafoes Aufschlag könnte das problematisch werden. ATP-Daten zeigen eine solide, aber nicht herausragende Return-Qualität.
  • Kann unter Druck Fehler produzieren: Wenn Tiafoe permanent Tempo macht und ihn mit seiner Athletik aus der Komfortzone bringt, kann Michelsen gezwungen werden, schwierige Schläge aus ungünstigen Positionen zu nehmen.
  • Er muss Tiafoes Emotionen und Publikum aushalten: Das ist heute besonders interessant. Tiafoe ist auf heimischem Boden extrem beliebt und hat im Louis Armstrong Stadium inzwischen eine 10:0-Bilanz.

Insgesamt sehe ich Tiafoe leicht bis deutlich vorne, weil hier mehrere Faktoren zusammenkommen: Heimvorteil, enorme Erfahrung, zwei Siege im direkten Vergleich und seine aktuelle Stärke bei den US Open. Tiafoe hat außerdem gerade Daniil Medvedev in drei engen Sätzen geschlagen und dabei gerade in den entscheidenden Momenten seine Nervenstärke bewiesen. Hinzu kommt die unglaubliche 10-0 Bilanz im Louis Armstrong Stadion.

Die Quoten beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels und können abweichen. Die Hochgepokert-Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit.

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luckyluke

Lucky Luke ist von Anfang an bei Hochgepokert.com dabei. Mit seinen mehr als 30 Jahren Erfahrung im Bereich Sportwetten hat der ehemalige Handballprofi seine Fähigkeiten vor allem in den Sportarten Handball, Tennis und Fußball bei deutschen und internationalen Medien vielfach unter Beweis gestellt. Nach seiner Karriere hat er sich außerdem als Pokerprofi seinen Lebensunterhalt verdient und ist seit Jahren im King‘s Stammgast, wo er schon mehrere Turniere gewinnen konnte. Nebenberuflich ist er als Berater im Handball- und Fußballgeschäft tätig.