
Am Donnerstagabend wurden im Les A Casino in Jeju zwei weitere Events der Triton Poker Super High Roller Series Jeju II ausgetragen. Nach dem spannenden Kampf an Tag 1 im $40k NLH Mystery Bounty gingen heute die letzten 33 von 133 Entrys in den Kampf um die Triton Series Trident Trophy und $619.000 Siegprämie. Daneben wurde das $50k NLH 8-Handed MTT gestartet.

Event #7 – $40k NLH Mystery Bounty – Final Day

Die $133 Entrys hatten an Tag 1 einen Preispool von $2,660.000 generiert, aus dem mindestens jeweils $31.000 auf die Top 23 warteten, während es für den Sieg $619.000 geben sollte. Chipleader nach Tag 1 war niemand Geringeres als Kayhan Mokri. Der Norweger startete mit 85 BBs vor Alex Anton aus den USA (84 BBs) und dem Kanadier Jamil Wakil (82 BBs) ins Finale der besten 33, die alle einen Bounty Token erhalten hatten, den es zu verteidigen galt.



Den Weg dahin hatten auch 5 Super High Roller aus dem D-A-CH-L gefunden: Hannes Jeschka (GER) ging von Rang 25 mit 20 BBs in den Finaltag, Bernhard Binder (AUT) hielt 35 BBs, Christoph Vogelsang (GER) startete mit 39 BBs, Samuel Mullur (AUT) lag mit 41 BBs über dem Average von 40, und Sirzat Hissou (GER) hatte sich einen Stack von 63 BBs an Tag 1 erspielt, der ihn zur Nummer 6 im Tagesklassement machte.
Das VoD vom Finaltag-Livestream im $40k NLH Mystery Bounty:
Trotz der aussichtsreichen Positionen mussten Hannes Jeschka und als Bubble-Boy gegen Samuel Mullur (TT vs. QQ) auch Christoph Vogelsang das Mystery Bounty Event außerhalb der Preisgeldränge verlassen. Damit waren sie in dem hochkarätigen Feld natürlich nicht die einzigen weltweit bekannten MTT-Crusher, die out-of-the-money landeten. Beinahe hätte auch Kiat Lee unverrichteter Dinge das Mystery Bounty Turnier verlassen müssen, als er auf der Money Bubble als Super Short Stack all-in gegen Jamil Wakil war. Doch seine Hand hielt und er konnte den super shorten Stack zu einem sehr shorten verdoppeln. Auch der Sprungs ins Geld sollte Lee gelingen – und nicht nur das!

Den Weg zum Cashier konnten dagegen Spieler wie Alex Boika (BLR, 21., $31.00), Alex Kulev (BUL, 20., $31.000) oder Eelis Pärssinen (FIN, 12., $44.000) antreten. Dann sollte zu einer der spektakulärsten Bounty Hände in der geschichte der Triton SHRS kommen:
Zunächste pushte Seth Davies mit K9o seine letzten 3 BBs UTG in die Mitte, ehe auch Samuel Mullur mit K9s mit seinen 27 BBs all-in ging, Auf dem Button fand Phil Ivey mit coverndem Stack A9s in seinen Hole Cards und callte das All-In der beiden anderen. Als ob das nicht schon genug Drama wäre fand schließlcih noch Kiat Lee im Big Blind Pocket Asse und ging seinerseits als größter der 4 Stacks all-in, was Ivey schließlich callte. Die Pocket Asse hielten bei dem 4-Way-All-In und bescherten Kiat Le nicht nur einen riesigen 89-BB-Pot, sondern auch 3 Mystery Bounty Token, die ihm Schnitt $70k Wert sein sollten (gezogen werden die Mystery Bountys erst in einer speziellen Zeremonie am Freitag).
Damit waren nach Bernhard Binder (AUT, 13., $44.000) mit Seth Davies (USA, 11., $52.000), Samuel Mullur (AUT, 10., $52.000) und Phil Ivey (USA, 9., 62.000) in einer Hand gleich 3 Plätze frei geworden. Bis zum Erreichen des offiziellen 7-handed Finaltisches dauerte es dann gar nicht mehr solange, das Kiat Lee mit Aces Up auch direkt nach David Coleman (USA; 8., $77.500) – mit schlechteren Aces Up – aus dem Turnier nahm.

Am Finaltisch angekommen war Kiat Lee mit 110 BBs der Monster-Chipleader. Seine Verfolger hatten allesamt Stack Sizes zwischen 34 und 13 BBs.:

| Pos (CC) | Player | Chips (BBs) |
| 1 | Kiat Lee | 10,975,000 (110 BBs) |
| 2 | Alex Anton | 3,375,000 (34 BBs) |
| 3 | Joe Hindry | 3,300,000 (33 BBs) |
| 4 | Sirzat Hissou | 2,675,000 (27 BBs) |
| 5 | Punnat Punsri | 2,675,000 (27 BBs) |
| 6 | Jamil Wakil | 2,300,000 (23 BBs) |
| 7 | Kayhan Mokri | 1,300,000 (13 BBs) |
Auf Rang 7 war es dann Joe Hindry (GBR, 7., $105.000), der sich verabschiedete, gefolgt vom nowegischen High Roller und High Stakes Pro Kayhan Mokrim (NOR, 6., $142.000). Einen hervorragenden 5. Platz belegte der deutsche Super High Roller Sirzat Hissou, was mit $184.000 belohnt wurde.

Ihm folgte Punnat Punsri (IND, 4., $229.000) an die Rails. Nach einigem Hin und Her an der Spitze des Chipcounts, die Lee trotz der überragenden Führung schnell wieder an den US-Amerikaner Alex Anton abgegeben hatte, verabschiedete dieser scih 3-handed mit $279.000 Payout auf dem Bronze-Rang.
Im Heads-Up trafen erneut Jamil Wakil und Kiat Lee aufeinander, deren Pfade sich ja schon beim entscheidenden All-In auf der Money Bubble gekreutzt hatten. Auch diesmal waren die beiden wieder in einer entscheidenden Hand all-in und auch diesmal hielten die favorisierten Karten von Kiat Lee. Damit wurde der Kanadier Jamil Wakli für $419.000 Runner-Up, während Kiat Lee seine nächste Trident Trophy und zudem $619.000 Siegprämie feiern konnte.

Das Endergebnis in Event #7:



Das Player of the Series Leaderboard (Stand 09.09.2026):

Die Regeln des Player of the Year Leaderboards!
Die Triton Series Jeju II
Von den Startzeiten müssen sieben Stunden abzogen werden, um auf MESZ zu kommen.



Alle Infos zur Triton SHRS Jeju findet ihr hier.










