
Am Samstag fiel im Les A Casino in Jeju bei der Triton Poker Super High Roller Series Jeju II der Startschuss zum $200k Triton Invitational, dem Herzstück der Triton SHRS. In Südkorea war es das erste Mal, dass das Triton Invitational bei einem Stopp der Triton Series ausgerichtet wurde. Damit alle Spieler (die eingeladen wurden, oder eben VIPS waren) daran teilnehmen konnten, wurden auch alle anderen Events zuvor beendet. Bereits bevor die Karten in der Luft waren, war die Spannung kaum auszuhalten, da 60 Paare einen neuen Rekord und zudem $24 Millionen im Preispool bedeuteten. Und sogar die Auslosung der VIP- und PRO-Tische war ein Happening vor Ort und im Livestream. Die getrennten Felder der Paarungen aus „Invitee“ und „Poker Pro“ gingen in die zehn 50-minütigen Level. In getrennten Feldern werden de Überlebenden an Tag 2 dann noch 2 Level weiterspielen, ehe VIPs und Pros zusammengelegt werden.

So läuft das $200k Triton Invitational ab:

Das sind die VIP-PRO-Paarungen
Event #10: $200k Triton Invitational – Day 1
Mit den Worten „Shuffle up and Deal“ war bereits klar, dass die Triton Invitational Debüt in Südkorea so groß wie nie zuvor werden sollte. Die 60 Paarungen aus Geschäftsleuten und Pokerspielern hatten bereits ohne jegliches Re-Entry für $24 Millionen im Preispool gesorgt. Dabei sollte es nicht bleiben. Nach 10 gespielten Leveln liegen derzeit $31 Millionen im Topf – und die Late registration ist noch weiterhin geöffnet!
Nicht alle Poker Pros auf Top-Level konnten Einladungen für das $200k-Buy-In-Event erhalten, dennoch las sich die Startliste wie das Who-is-who des Pokers. Ganz gleich ob Ivey, Antonius, Chidwick, Kenney, Mateos, Badziakouski, sie alle waren am Start und auch in den Reihen der „VIPs“ hatten sich mit Philip Sternheimer, YoH ViraL, Paul Phua, Alejandro Lococo oder dem Super Duper High Roller Ossi Ketola zahlreiche MTT-Crusher „versteckt“.
VoD vom Tag-1-Livestream:
Das erste „Seat Open“ ließ trotz der 300 BBs deepen Stacks nicht lange auf sich warten. Noch im ersten Level musste ein Spieler seinen Platz räumen. Und das war niemand anderes als Phil Ivey. Er war in einem 445 BB großen All-In mit Pocket Assen in das gefloppte Top-Set 9en von Gytis Lazauninkas gelaufen. Wenig später war der die Poker-Legende jedoch zurück an den Tischen der PROs, nachdem der US-Amerikaner $200.000 für ein Re-Entry gezahlt hatte.
Dem 11-fachen Bracelet-Gewinner sollten viele andere Big Names an die Rails und nach dem gezahlten Re-Entry auch zurück an die Tische folgen. Bis zum Ende des Tages wurden 35 Re-Entrys gezählt, von denen bei den PROs maximal 2, bei den VIPs maximal 3 erlaubt waren. Trotz der deepen Stacks und vielfachen Re-Entry-Optionen sollten einige Spieler*innen bereits die Segel an Tag 1 streichen. 94 der 155 Entrys überlebten den Starttag bei einem Chipaverage von 495.000 Chips (82 BBs).




































Die 11 in das Super High Roller Event gestarteten deutschsprachigen Teilnehmer*innen (10 PROs, 1 VIP) gingen aus Tag 1 teilweise mit Top-Stacks hervor. Bester Spieler aus den D-A-CH-L Staaten war Klemens Roiter (AUT, 1.018.000) auf Rang 8 im Tagesklassement, Tom Fuchs (GER, 900.000) liegt als 10. nicht weit dahinter. Ebenfalls deutlich über dem Average liegen Samuel Mullur (AUT, 763.000), Matthias Eibinger (AUT, 696.000), Hannes Jeschka (AUT, 647.000), Jessica Teusl (AUT, 552.000) und Manuel Fritz (AUT, 554.000). Unter dem Durchschnitt, aber natürlich weiterhin mit allen Chancen auf Millionengewinne sind Christoph Vogelsang (GER, 426.000), Thomas Mühlöcker (AUT, 340.000), Bernhard Binder (AUT, 219.000) weiterhin im Rennen. Lediglich von Daniel Rezaei (AUT) mussten wir uns verabschieden. Die Re-Entry Option der PROs erlischt nach 60 Minuten, kann aber bei spät ausgeschiedenen Spielern auch weiterhin spieltagübergreifend wahrgenommen werden.


Ganz vorn im Chipcount lagen andere, und zwar nicht ganz überraschend aus der anderen Hälfte der Teilnehmer*innen. Wie im Triton Invitational üblich machten an Tag 1 die VIPs das Rennen, da sie sich tendenziell schneller neu einkaufen und auch mehr Re-Entrys zur Verfügung haben als die PROs. Damit sind also an den VIP-Tischen mehr Chips im Umlauf. Das machte sich vor allem Jules Dickerson (GBR) zunutze. Der Brite schloss Tag 1 als überragender Chipleader mit 1.431.000 Jetons bzw. 149 Big Blinds ab. Mit etwas Respektabstand folgt CoinPoker Ambassador Alejandro Lococo (ARG) mit 1.173.000 Chips (147 BBs) und auch Rang 3 im Chipcount belegt mit Winfred Yu (HKG) ein VIP. Er brachte es auf 1.118.000 Jetons (140 BBs).



Erst dann folgt die Armada der PROs, angeführt von keinen anderen als Stephen Chidwick (GBR) mit 1.076.000 Chips (135 BBs), Isaac Haxton (USA) mit 1.040.000 Jetons (130 BBs) und Adrian Mateos (ESP) mit einem 1.025.000er Stack (128 BBs). Die beiden deutschsprachigen MTT-Crusher in den Top-10, Klemes Roiter und Tom Fuchs, werden eingerahmt von den VIPs Musk Thomas (CHN) mit 1.025.000 Chips (128 BBs) und dem Geburtstagskind Ethan „Rampage“ Yau, der beim Verzehren der Geburtstagstorte nebenher 908.000 Jetons (114 BBs) erspielte.



Die Chipcounts am Ende von Tag 1:









Hier geht’s zu einem PokerNews Liveblog von Tag 1!
Das Player of the Series Leaderboard (Stand 11.09.2026):

Die Regeln des Player of the Year Leaderboards!
Das Schedule der Triton Poker Super High Roller Series Jeju II
Von den Startzeiten müssen sieben Stunden abzogen werden, um auf MESZ zu kommen.



Alle Infos zur Triton SHRS Jeju findet ihr hier.










