
Jonas Kronwitter (AUT) hat bei der 2026 PGT PLO Series seinen zweiten Titel gewonnen. Im vorletzten Turnier des Festivals, einem Pot-Limit-Omaha-Event mit $15.700 Buy-in und 65 Entries, setzte er sich durch und erhielt nach einem Heads-up-Deal $267.563. Mit dem Sieg übernahm Kronwitter auch die Führung in der Serienwertung.
Der Erfolg passt zu einer Serie, in der der Österreicher bislang regelmäßig tief kam. In fünf der sieben bis dahin abgeschlossenen Events landete Kronwitter im Geld: Neben seinen zwei Siegen stehen ein Runner-up-Ergebnis und zwei neunte Plätze zu Buche. Auch andere PLO-Serien boten zuletzt starke Felder, etwa das Pot-Limit-Omaha-Bounty-Event der EPC.
Kronwitters Lauf durch die Serie
Zum Auftakt wurde Kronwitter Zweiter und kassierte dafür $79.625. In Event Nr. 2 und Event Nr. 4 folgten jeweils neunte Plätze, ehe er in Event Nr. 5, einem Turnier mit $10.500 Buy-in, den ersten Titel holte und $201.600 mitnahm.
Sein zweiter Triumph kam zwei Tage nach diesem Sieg. Über beide Titel und die weiteren Cashes sammelte Kronwitter bei der Serie bislang $576.088. Seine Karriere-Cashes überstiegen damit laut Ergebnisbericht insgesamt $4,5 Millionen.
Das Feld des siebten Events spielte um insgesamt $975.000; zehn Spieler erreichten die bezahlten Plätze. Der Finaltag begann mit sieben verbliebenen Spielern, wobei Joni Jouhkimainen zunächst klar führte. Der Finne schickte Nicholas Palma gleich in der ersten Hand des Tages auf Platz sieben für $39.000 an die Kasse.
Quads bringen Kronwitter auf Kurs
Nino Pansier schied gegen Jeremy Druckman aus, während Lautaro Guerra gegen Jouhkimainen ausschied. Der Niederländer Pansier erhielt als Sechster $53.625, Guerra aus Spanien wurde Fünfter und nahm $73.125 mit. Matthew Wantman belegte Rang vier für $97.500, nachdem Jouhkimainen dessen letzte sieben Big Blinds eingesammelt hatte.
Im entscheidenden Bustout vor dem Heads-up setzte Kronwitter gegen Jeremy Druckman auf sein Set Damen. Auf dem River fiel die letzte Dame und gab Kronwitter Quads; Druckman wurde Dritter und erhielt $131.625. Der Knockout brachte Kronwitter mit ungefähr 3:1 in Führung gegen Jouhkimainen.
Die beiden einigten sich auf einen Deal, der das Turnier praktisch beendete. Jouhkimainen nahm als Runner-up $215.062 mit. Für Kronwitter standen neben den $267.563 Auszahlung auch 234 PokerGO-Tour-Punkte und 432 Card Player Player-of-the-Year-Punkte zu Buche.
Klarer Vorsprung in der Serienwertung
Mit dem Sieg stieg Kronwitter in der PGT-PLO-Series-Wertung auf 598 Punkte. Sam Soverel folgt mit 376 Punkten, dahinter liegt Richard Gryko mit 260. Fünf Cashes, zwei Titel und ein zweiter Platz bilden damit eine starke Zwischenbilanz für den Österreicher.
Der Erfolg unterstreicht auch den Stellenwert von PLO-Events innerhalb großer Live-Serien. Beim siebten Turnier der PGT PLO Series war Kronwitter nicht nur der letzte Spieler mit Chips, sondern sicherte sich mit dem Ergebnis zugleich einen deutlichen Vorsprung in der Punktewertung.









