
Eine dieser Geschichten, die man im Poker immer wieder hört – aber selten in dieser Dimension: Ein Spieler aus Österreich hat auf GGPoker aus gerade einmal $10 satte $411.843 gemacht und sich damit den Titel im $10.000 GGMillion$ High Roller gesichert. Obendrauf gab es noch ein $10.000 WSOP Paradise Live-Package.
Der Österreicher mit dem Nickname „72oooo“ setzte sich gegen ein Feld von 210 Entries durch, die zusammen einen Preispool von $2.037.000 generierten. Damit ließ er nicht nur ein hochklassig besetztes Teilnehmerfeld hinter sich, sondern krönte auch einen außergewöhnlichen Run, der bereits lange vor dem Finale begann.
Vom $10-Satellite bis an die Weltspitze
Der Weg zum Titel liest sich wie ein Lehrbuchbeispiel für den Traum vieler Spieler – und diesmal wurde er von einem Österreicher Realität. „72oooo“ startete in einem $10 Feeder, qualifizierte sich darüber für ein $108 Satellite, gewann dieses und sicherte sich ein $1.050 Ticket. Auch dieses verwandelte er schließlich in ein $10.000 Seat für die GGMillion$.
Dreimal in Folge ein Satellite zu „verzehnfachen“ ist schon für sich genommen außergewöhnlich. Dass am Ende ein Spieler aus Österreich daraus einen Sieg in einem der härtesten Online-Turniere macht, hebt diese Geschichte noch einmal auf ein anderes Level.
72oooo 🇦🇹 just pulled off an epic satellite run to win the GGMillion$ High Rollers on April 7, 2026! 🏆
🥇 Finished 1st out of 210 players
🚀 Satellited via $10 → $108 → $1,050 → $10,000
💰 Prize $411,843.20
🎟️ Plus a $10K GGM$ Live Paradise packageFrom a $10 step to a… pic.twitter.com/01PvDAt21A
— GGPoker (@GGPoker) April 7, 2026
Österreicher setzt sich im Finale durch
Am Finaltisch wartete absolute Top-Konkurrenz. Unter den letzten neun Spielern befanden sich unter anderem Manuel Carvalho, Christian Rudolph und WSOP-Paradise-Champion Bernhard Binder. Das Finale wurde wie gewohnt live auf GGPoker.tv übertragen.
Während Binder als Zweiter in Chips startete und Rudolph mit Rückstand ins Finale ging, begann der Österreicher „72oooo“ als Shortstack – hatte aber bereits $51.480 sicher und damit schon einen enormen Bankroll-Schub garantiert.
Im Verlauf des Finaltages arbeitete sich der Österreicher Schritt für Schritt nach vorne. Manuel Carvalho verabschiedete sich auf Rang 9, später folgte Bernhard Binder auf Rang 7 für $86.761. „72oooo“ nutzte die Dynamik, sammelte Chips – unter anderem von Lucas Rocha – und eliminierte ihn später selbst, nachdem ein Ass am Turn seine Hand gegen Queens verbesserte.
Eine Schlüsselhand folgte wenig später: Christian Rudolph musste sich auf Rang 4 für $188.830 verabschieden, nachdem er ein All-in verlor. Kurz darauf war das Heads-up erreicht, nachdem „72oooo“ Dimmmmm mit Pocket 6s aus dem Turnier nahm.
Im finalen Duell fiel die Entscheidung schnell. Dimmmmm stellte auf dem Flop all-in, der Österreicher callte mit Pocket 4s – Turn und River brachten die Entscheidung zugunsten des Spielers aus Österreich.
Größter Erfolg für den Österreicher
Für den Österreicher „72oooo“ ist dieser Sieg ein massiver Karrieresprung. Sein bisher größter Gewinn lag bei $14.000 aus einem $500 NLH-Turnier im Jahr 2021. Insgesamt hatte er auf GGPoker vor diesem Finale $55.543 an Turniergewinnen angesammelt.
Mit einem Schlag hat der Österreicher diese Bilanz deutlich übertroffen – und gleichzeitig eine der eindrucksvollsten Satellite-Stories der letzten Zeit geschrieben.










