Österreicher Eibinger holt Triton-Titel Nr. 7 und $1.053.000

Österreich durfte am vorletzten Tag der Triton SHRS Montenegro powered by CoinPoker gleich mehrfach jubeln. Während Manuel Stojanovic im $100.000 PLO Main Event den Sieg nur knapp verpasste und den größten Cash seiner Karriere einfuhr, sorgte Matthias Eibinger im $50.000 PLO Mystery Bounty für den ganz großen Wurf. Mit seinem siebten Triton-Titel rückte der Vorarlberger auf Rang zwei der ewigen Bestenliste vor.

$100.000 PLO Main Event: Stojanovic kassiert Karriere-Bestwert

Als klarer Chipleader mit 63 Big Blinds und mehr als 40 Prozent aller Chips startete Manuel Stojanovic in den Finaltag der letzten sechs Spieler. Der Österreicher eliminierte zunächst Michael Watson und erreichte trotz mehrerer Rückschläge das Heads-Up gegen Daniel Dvoress.

Dort musste er sich schließlich dem Kanadier geschlagen geben. Für Platz 2 erhielt Stojanovic jedoch $1.402.000 – den größten Cash seiner bisherigen Karriere. Dvoress sicherte sich den Titel sowie die Siegprämie von $2.018.000.

Stojanovic gratuliert dem Sieger Daniel Dvoress

Hier das Ergebnis:

PlatzSpielerLandPreisgeld
1Dan DvoressCA$2,018,000
2Manuel StojanovicAT$1,402,000
3Martin DamDK$927,000
4Patrik AntoniusFI$726,000
5Michael WatsonCA$585,000
6Laszlo BujtasHU$456,000
7Robert CowenGB$361,000
8Sean RafaelUS$281,000
9Matthias EibingerAT$212,000
10Artur MartirosianRU$164,000
11Cesar GarciaES$164,000
12Danny TangHK$152,000
13Igor YaroshevskyyUA$152,000

$50.000 PLO Mystery Bounty: Eibinger schreibt Triton-Geschichte

Im parallel ausgetragenen Mystery-Bounty-Event kehrten zwölf der insgesamt 47 Entries zum Finaltag zurück. Mit Matthias Eibinger und Klemens Roiter waren zwei Österreicher vertreten. Roiter schied früh aus, während Eibinger Kurs auf den Titel nahm.

Als Zweiter im Chipcount erreichte Eibinger den Finaltisch und übernahm dort schnell das Kommando. Ben Tollerene musste auf Rang 6 ($75.000) die Segel streichen, Lautaro Guerra folgte auf Platz 5 ($96.000), ehe Eibinger auch Punnat Punsri auf Rang 4 ($124.000) aus dem Turnier nahm.

Die Schlüsselhand des Turniers ereignete sich im Drei-Handed-Spiel. In einem riesigen Pot waren alle drei verbliebenen Spieler involviert. Während Cesar Garcia ein Set und Joao Simao ein Overpair hielt, traf Eibinger seinen Flush auf dem Turn. Garcia schied daraufhin als Dritter für $164.000 aus.

Mit einem gewaltigen 164:13-Chiplead ging Eibinger ins Heads-Up und machte den Titel wenig später perfekt. Joao Simao erhielt als Runner-Up $255.000.

Für Eibinger bedeutete der Triumph $353.000 aus dem regulären Preispool sowie weitere $700.000 an Mystery Bounties, darunter auch die Top-Bounty über $250.000. Insgesamt durfte sich der Österreicher über $1.053.000 freuen.

Hier das Ergebnis:

PlatzSpielerLandPreisgeld
1Matthias EibingerAT$353,000 (+ $700,000 Bounty)
2Joao SimaoBR$255,000
3Cesar GarciaES$164,000 (+ $325,000 Bounty)
4Punnat PunsriTH$124,000 (+ $75,000 Bounty)
5Lautaro GuerraES$96,000
6Ben TollereneUS$75,000
7Jason KoonUS$54,000
8Ding BiaoCN$54,000 (+ $75,000 Bounty)

Die Action gibt es auch im Nachhinein noch im Stream zu sehen:

Mit seinem siebten Triton-Titel ist Eibinger nun alleiniger Zweiter der ewigen Triton-Rangliste. Vor ihm liegt nur noch Jason Koon, der bislang zwölf Trident Trophies gewonnen hat.

RangSpielerLandTriton-TitelCashesGewinne
1Jason KoonUSA1280$40.035.284
2–3Matthias EibingerAUT740$21.720.209
2–3Michael WatsonCAN752$20.789.258
4–5Danny TangHKG670$31.177.454
4–5Punnat PunsriTHA652$29.188.130
6–11Bryn KenneyUSA526$51.226.802
6–11Dan DvoressCAN575$32.811.982
6–11Mikita BadziakouskiBLR559$32.312.817
6–11Fedor HolzGER534$22.506.848
6–11Phil IveyUSA546$18.223.904
6–11Artur MartirosianRUS555$15.525.900