
Der Fokus aus deutschsprachiger Sicht lag beim $250.000 Super High Roller der World Series of Poker ganz klar auf dem Österreicher Samuel Mullur.
In einem der prestigeträchtigsten und teuersten Turniere der gesamten Serie kämpfte er sich bis an den Finaltisch vor und belegte am Ende einen starken sechsten Platz, der ihm ein Preisgeld von $760.417 einbrachte. Damit verdreifachte Mullur seinen Einsatz von $250.000 eindrucksvoll.
Bereits nach dem ersten Turniertag hatte sich der Österreicher in eine hervorragende Ausgangsposition gebracht. Von den zunächst 41 Entries blieben 31 Spieler übrig, und Mullur führte das Feld knapp vor dem US-Amerikaner Brandon Wilson an. Ebenfalls noch im Rennen waren aus DACH-Sicht Christoph Vogelsang auf Rang 3, Matthias Eibinger auf Rang 15 sowie Leon Sturm auf Rang 31.
Bis zum Ende der Late Registration kamen in diesem Jahr insgesamt 56 Entries zusammen. Der daraus entstandene Preispool belief sich auf $13.720.000 und wurde auf die besten neun Spieler verteilt. Alle Finalisten hatten damit bereits $518.518 sicher.
Für das Finale kehrten neun Spieler an die Tische zurück. Mullur startete mit 33 Big Blinds von Rang fünf in den Endspurt. Angeführt wurde das Feld von Bryn Kenney mit 81 Big Blinds, gefolgt von Adrian Mateos mit 70 Big Blinds und David Einhorn mit 56 Big Blinds. Hinter Mullur lauerten unter anderem Sean Winter, Jason Koon, Michael Moncek und Phil Ivey.
Mullur hielt im Finale lange mit den besten Spielern der Welt mit, musste sich letztlich jedoch auf Platz sechs verabschieden. Sein Preisgeld von $760.417 bedeutete dennoch eines der größten Ergebnisse seiner Karriere auf der WSOP-Bühne.
Die weiteren Preisgelder am Finaltisch:
| Platz | Spieler | Preisgeld |
|---|---|---|
| 1 | Adrian Mateos | $4.334.411 |
| 2 | Bryn Kenney | $2.776.634 |
| 3 | David Einhorn | $1.862.941 |
| 4 | Sean Winter | $1.312.037 |
| 5 | Jason Koon | $972.375 |
| 6 | Samuel Mullur | $760.417 |
| 7 | Brandon Wilson | $629.397 |
| 8 | Phil Ivey | $553.270 |
| 9 | Michael Moncek | $518.518 |
Den Turniersieg und das mit $4.334.411 dotierte Bracelet sicherte sich schließlich der Spanier Adrian Mateos, der damit bereits sein sechstes WSOP-Bracelet gewann.









