
Der Österreicher Hannes Jeschka hat seine starke Bilanz beim $10.000 GGMillion$ auf GGPoker weiter ausgebaut. Am 5. August 2026 setzte er sich gegen 199 Konkurrenten durch, sicherte sich seinen zweiten Titel und kassierte $406.521 aus dem $2.000.000 großen Preispool. Im Heads-up verhinderte Jeschka zugleich den fünften GGMillion$-Erfolg von Juan Dominguez.
Vor diesem Turnier hatte Jeschka beim GGMillion$ bereits sechs Cashes, darunter zwei Final Tables und einen Sieg, vorzuweisen. Mit seinem neuerlichen Triumph erhöhte er alle drei Werte entsprechend. Mehr als die Hälfte seiner gesamten Gewinne auf GGPoker stammen inzwischen aus diesem $10.000-Turnier.
Jeschka startet als Dritter ins Finale
Die beste Ausgangslage am Finaltisch hatte zunächst Juan Dominguez. Der für Andorra spielende High-Stakes-Regular führte mit 4.335.250 Chips beziehungsweise 87 Big Blinds. Dominguez hatte zu diesem Zeitpunkt fast 250 GGMillion$-Turniere gespielt, dabei 76-mal die Geldränge und 37-mal den Finaltisch erreicht sowie vier Titel gewonnen.
Viacheslav Balaev folgte mit 3.384.232 Chips und 68 Big Blinds. Jeschka nahm mit 2.986.477 Chips beziehungsweise 60 Big Blinds den dritten Platz ein.
Der vollständige Stand zu Beginn des Finaltisches:
| Rang | Spieler | Land | Chips | Big Blinds |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Juan Dominguez | Andorra | 4.335.250 | 87 |
| 2 | Viacheslav Balaev | Mexiko | 3.384.232 | 68 |
| 3 | Hannes Jeschka | Österreich | 2.986.477 | 60 |
| 4 | Viacheslav Buldygin | Russland | 2.530.494 | 51 |
| 5 | Mikita Badziakouski | Slowenien | 2.381.013 | 48 |
| 6 | Paulius Vaitiekunas | Zypern | 1.895.850 | 38 |
| 7 | Marco Perez | Argentinien | 1.617.572 | 32 |
| 8 | Anatoliy Zlotnikov | Finnland | 1.257.649 | 25 |
| 9 | Andrii Derzhypilskyi | Ukraine | 732.463 | 15 |
Jeschka übernimmt auf dem Weg ins Heads-up
Als Shortstack war Andrii Derzhypilskyi der erste Spieler, der den Finaltisch verlassen musste. Er brachte seine letzten 20 Big Blinds mit Ass-König in die Mitte, traf jedoch auf die Pocketkönige von Anatoliy Zlotnikov.
Paulius Vaitiekunas belegte Rang acht. Zunächst verlor er ohne Flop mehr als die Hälfte seines Stacks mit Ass-Bube gegen die Pocketzehner von Viacheslav Buldygin. Anschließend stellte er seine verbliebenen 6,5 Big Blinds mit Ass-Neun all-in und unterlag Mikita Badziakouskis dominierendem Ass-Dame.
Danach erwischte es Marco Perez aus Argentinien. Sein Stack war auf weniger als drei Big Blinds geschrumpft, als er mit Bube-Zehn all-in ging. Jeschka isolierte ihn mit einer 3-Bet und zeigte Ass-König. Ein König auf dem Flop genügte dem Österreicher, um Perez auf Platz sieben aus dem Turnier zu nehmen.
Viacheslav Buldygin erhielt als Sechster das erste sechsstellige Preisgeld des Turniers. Nachdem Jeschka am Button auf das Minimum erhöht hatte, stellte Buldygin aus dem Big Blind seine 15 Big Blinds mit Bube-Zehn in Pik all-in. Jeschka bezahlte mit Ass-Dame in Pik und traf bereits auf dem Flop ein Ass.
Mikita Badziakouski musste sich anschließend auf Rang fünf verabschieden. Dominguez pushte vom Button mit Ass-Sieben, woraufhin Badziakouski seine sechs Big Blinds im Big Blind mit Ass-Drei investierte. Der Siebener-Kicker von Dominguez entschied die Hand.
Glücklicher River für Dominguez
Das Spiel zu viert dauerte lediglich fünf Minuten. Zlotnikov erhielt erneut Pocketkönige, nachdem er mit derselben Hand bereits Derzhypilskyi auf Platz neun ausgeschaltet hatte. Er eröffnete Under the Gun mit einem Min-Raise. Dominguez antwortete aus dem Big Blind mit einem All-in und hielt Ass-Vier in Karo.
Zlotnikov callte mit seinem Stack von 15 Big Blinds. Seine Könige lagen bis zum River vorn, doch eine Zwei komplettierte dort die Straße von Dominguez. Für Zlotnikov blieb Platz vier.
Im Anschluss erreichte Jeschka durch die Elimination von Viacheslav Balaev das Heads-up. Der Österreicher stellte aus dem Small Blind seinen deutlich größeren Stack mit Neun-Fünf in Herz all-in. Balaev callte seine letzten zehn Big Blinds mit König-Acht. Die fünf Gemeinschaftskarten brachten Jeschka sowohl eine Neun als auch eine Fünf. Balaev benötigte eine Dame für eine Straße, bekam diese jedoch nicht.
Mutiger Call entscheidet das Duell
Jeschka begann das Heads-up mit einem Chipvorsprung von mehr als 2:1. Das Duell gegen Dominguez war bereits nach weniger als zehn Händen beendet.
In der entscheidenden Hand wurde vor dem Flop ge-3-bettet. Auf einem Flop mit Dame, Acht und Drei sowie zwei Pik-Karten setzte Dominguez ein Drittel des Pots. Jeschka erhöhte die Continuation Bet und erhielt den Call.
Die Neun einer anderen Farbe auf dem Turn wurde von beiden Spielern gecheckt. Nachdem auf dem River die Pik-Vier erschienen war, ging Dominguez mit Ass-Sieben und dem Pik-Ass für beinahe das Doppelte des Pots all-in.
Jeschka nahm sich ungefähr 30 Sekunden Zeit und callte schließlich mit Dame-Zehn, darunter der Pik-Zehner. Damit stand der zweite GGMillion$-Titel des Österreichers fest. Zusätzlich zu den $406.521 erhielt er ein $10.000-Package für das Live-GGMillion$ bei der WSOP Paradise. Dominguez musste sich mit Rang zwei und $318.747 begnügen; sein fünfter Titel muss damit mindestens eine weitere Woche warten.
Ergebnis des $10.000 GGMillion$
| Rang | Spieler | Land | Preisgeld |
|---|---|---|---|
| 1 | Hannes Jeschka | Österreich | $406.521 |
| 2 | Juan Dominguez | Andorra | $318.747 |
| 3 | Viacheslav Balaev | Mexiko | $249.924 |
| 4 | Anatoliy Zlotnikov | Finnland | $195.962 |
| 5 | Mikita Badziakouski | Slowenien | $153.650 |
| 6 | Viacheslav Buldygin | Russland | $120.475 |
| 7 | Marco Perez | Argentinien | $94.462 |
| 8 | Paulius Vaitiekunas | Zypern | $74.066 |
| 9 | Andrii Derzhypilskyi | Ukraine | $58.074 |










