Deutscher im Titan Poker Team – Kapitän Mizzi mit French-Bashing

Die Poker-Saison läuft auf ihren Höhepunkt zu und langsam bringt jeder größere Pokerroom dieser Welt seine Kämpfer für den großen Showdown namens „World Series of Poker“ in Stellung. So auch Titan Poker aus dem iPoker.Network, der sich zum größten in Europa (Frankreich) ansässigen Pokerroom (mit 30.000 Spielern online in Spitzenzeiten) entwickelt hat.mizzi1

Die Mannschaft besteht nun aus sieben Spielern:  Jonas Klausen aus Dänemark, Sam Trickett aus England,  Joel Benzinou aus Belgien sowie Florian Desgouttes und Yann Brosolo aus Frankreich. Der Deutsche in diesem Multi-Nation-Team trägt den Namen Marvin Rettenmaier. Vielen dürfte der Stuttgarter kein Begriff sein. In seiner hendonmob-Statistik befinden sich jedenfalls folgende Einträge:


Dez. 2009    1.500 € NLH, Christmas Poker Festival Wiesbaden    2. Platz     22.000 Euro

März 2010  2.500 € NLH, Euro City Poker Tour Barcelona             8. Platz     18.300 Euro

März 2010     500 € NLH, EPT Snowfest Saalbach-Hinterglemm   6. Platz      5.300 Euro

April 2010     300 € NLH-Turbo, EPT Grand Final Monte Carlo     6. Platz      1.500 Euro


Umso bekannter ist dafür der Kapitän des Titan Poker Teams, der der Truppe nicht nur einkommens- sondern auch erfahrungstechnisch haushoch überlegen sein dürfte. 24 Jahre ist der Kanadier Sorel „Imper1um“ Mizzi erst alt und denoch gilt er sowohl online als auch live bereits als einer der besten Turnierspieler der Welt.

Auf insgesamt 2,7 Millionen Dollar belaufen sich seine Live-Einnahmen und allein 1,15 davon stammen aus den ersten vier Monaten des Jahres 2010. Er erreichte dieses Jahr neun Final tables (u.a. Main Event Aussie Million) und konnte vier Turrniere (u. a. Side Event EPT Snowfest $100k, Main Event am Borgata Spring Poker Open in Atlantic City $170K) gewinnen.

Und dass er neben dem Führen eines Teams auch das Klappern, welches zum Geschäft gehört beherrscht, bewies er prompt mit einem Interview, welches er vergangene Woche dem CardPlayer Magazin gab. Angesprochen auf die Unterschiede zwischen Turnieren in Europa und Nordamerika war er voll des Lobes, was seine Konkurrenten vom alten Kontinenten angeht („Europeans think about the game at a very sick level, and poker has been around in the U.S. a lot longer than it has in Europe. I feel like their learning curve is shorter, and they pick up the game more quickly“). Allerdings machte er dann noch eine klare Ausnahme: „Frankreich ist ein gutes Beispiel für ein Land, in dem die meisten Spieler ziemlich grottenschlecht sind“, so Mizzi. „Wenn man ständig gegen solche Leute spielt, lernt man nichts.“


Wer sich noch ein Bild von Titan Team Pro Marvin Rettenmaier machen will, dem sei dieses Video empfohlen.

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