Main Event: Das war Tag 4 – Die Bubble ist geplatzt *UPDATE*

Ladies and Gentlemen, i may congratulate you are all in the money! Um diese magischen und berühmten Worte drehte sich alles am vor kurzem zu Ende gegangenen vierten Tag des WSOP Main Events.

1203 Spieler waren um 12h Ortszeit ins Rio gekommen, um sich einen Platz im Geld zu erspielen, 747 von ihnen haben es am Ende geschafft, darunter glücklicherweise eine Menge Deutschsprachige. Wie immer, wenn es bei einem Pokerturnier ums Geld geht, gestaltete sich die Action an Tag Vier zu Beginn des Tages eher gemächlich und die meisten Spieler ließen es vorsichtig angehen. Keiner wollte die verhasste Rolle des Bubble Boys einnehmen müssen. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass Harrah`s dem Bubble Boy das Buy In für das Main Event 2011 spendiert.

Doch all die Vorsicht nützte nichts, einen musste es erwischen. Nach fast einer Stunde mühsamen Hand by Hand Plays, platze schließlich endlich die Bubble. Tim McDonald (Bild) bubblepushte am Flop mit AcAs2h mit QsQc All In und wurde von Ah2d instant gecallt. Das Runner-Runner Queens Wunder blieb aus und für McDonald hieß es nach vier Tagen „Außer Spesen nichts gewesen“. Das Buy In fürs nächste Jahr kann er sich allerdings sparen, das bezahlt ihm nämlich wie bereits erwähnt Harrah`s. Alle Spieler, die sich via Pokerstars für das Turnier eingekauft oder qualifiziert haben, konnten sich nach dem Platzen der Geldblase gleich doppelt freuen. Denn Pokerstars spendiert jedem von ihm zusätzlich noch ein Package für das Pokerstars Carribean Adventure auf den Bahamas.

Wer von den Deutschsprachigen Spieler alles den Tag überstanden hat, können wir wie immer erst dann genau sagen, wenn uns die offiziellen Chipcounts der WSOP vorliegen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Tag überlebt haben unter anderem Dragan Galic, Michael Skender, Sebastian Panny, Ingo Paulus, Fabian Geisel, Manig Loeser, Joachim Hein und Jan Boye.

Ausgeschieden, aber im Geld sind unter anderem Heinz  Kamutzki ($21.327), Mathias Karweta ($19.263) und Thomas Kazemieh ($21.327). Letzter qualifizierte sich für gerademal 7,50 Dollar auf Pokerstars für das Main Event, machte also nicht nur einen Reingewinn von 21.229,50 Dollar, sondern darf sich auch noch über ein Komplettpaket für das PCA auf den Bahamas freuen.

Nachdem die Bubble geplatzt war, brachen im Rio naturgemäß die Dämme und die Spieler verabschiedeten sich gleich reihenweise aus dem Turnier. Von den Tischen hörte man im Minutentakt die Worte „All In…And a Call“ gefolgt von den Worten „Seat Open“. 536 Spieler haben Tag Vier im Endeffekt überstanden und dürfen an Tag Fünf wieder kommen. Ein interessantes Detail am Rande ist übrigens, dass es alle vier Mizrachi Brüder ins Geld geschafft haben. Während für Eric nach dem Erreichen der bezahlten Plätze Schluss war, überlebten seine Brüder Robert, Michael und Danny den Tag sogar. Wir wissen zwar nicht, ob es so was in der Geschichte des Main Event zuvor schon einmal gab, glauben es aber nicht.

*Update*

Hier nun die offiziellen Top 10 an Chips plus alle verbliebenen Deutschsprachigen:

1. Tony Dunst 1.546.000

2. Duy Le 1.460.000

3. Garrett Adelstein 1.440.000

4. Matt Affleck 1.395.000

5. Phil Galfond 1.392.000

6. Matthew Jarvis 1.373.000

7 Theo Jorgensen 1.343.000

8. Benjamin Statz 1.283.000

9. Bryan Pellegrino 1.240.000

10. Matthew Brown 1.203.000

43. Michael Skender 820.000

118. Dragan Galic 569.000

134. Jakob Toestesen 529.000

136. Sebastian Panny 514.000

155 Pim Vanwieringen 488.000

183. Fabian Geisel 448.000

207. Joachim Hein 423.000

289. Serge Didisheim 319.000

321. Manig Loeser 283.000

337. Charalampos Tsaoussis 265.000

357. Ingo Paulus 247.000

381. Alexander Purk 225.000

398. Marc Tschirch 205.000

463. Jan Wilhelm 149.000

541. Jens Weigel 90.000

552. Arne Riedberger 72.000

560. Reimer Koster 61.000

Deutschsprachige im Geld:

589. Heinz Kamutzki $24.079

643. Thomas Kazemieh Aghdam $21.327

654. Alexander Luber $21.327

742. Mathias Karweta $19.263

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