Duke of Fremont ausgeraubt und beinahe getötet

Über den „The Duke of Fremont” haben wir euch an dieser Stelle the-duke3ja schon mal berichtet. Die lebende Las Vegas Legende ist, neben seinen extravaganten Outfits, ja vor allem dafür bekannt, stets große Mengen an Bargeld mit sich herum zu schleppen. Diese Angewohnheit wurde ihm vor Kurzem zum Verhängnis.

Mit der Absicht Edelmetalle käuflich zu erwerben traf sich Ron Wall, der wahre Name des Dukes, im Whiskey Pete’s Hotel mit einem Mann, mit dem er bereits in der Vergangenheit geschäftlich verkehrt hatte. Zu diesem Zweck führte er 137.000 Dollar in bar und ein Paar Smith & Wesson .38-Kaliber Pistolen mit sich. Wie immer trug er dabei sein 30iger Jahre Mafia Outfit. Alles zusammen keine besonders gute Idee, wie sich später zeigen sollte.

Denn als der Duke das Hotelzimmer, in dem der Handel abgewickelt werden sollte, betrat, begann sein „Geschäftspartner“ sofort mit allen möglichen Dingen auf ihn einzuprügeln. Das Ganze geschah so schnell, dass der Duke nicht einmal mehr die Zeit hatte, seine Waffen zu ziehen. Sein Kontrahent hingegen benutzte alles, was er zwischen die Fingern bekommen konnte als Waffe. Später fand die Polizei Blut des Dukes auf Blumenvasen, der Abdeckung des Toilettenspülkastens, einer Lampe und auf dem Bügeleisen. Alles zusammen äußerst schmerzhafte, stumpfe Hiebwaffen.

Obwohl sich der Duke nach Leibeskräften seiner Haut wehrte, gewann sein Gegenüber schlussendlich die Oberhand. Nicht zuletzt deswegen, weil dieser – nachdem er dem Duke alle möglichen, schweren Dinge auf den Kopf und ins Gesicht geschlagen hatte – auch noch damit begonnen hatte, mit einem Messer auf den bemitleidenswerten Ron einzustechen. Nach dieser Gewaltorgie fesselte der Täter gemeinsam mit einer später dazu gekommenen Komplizin den Duke mit dem Telefonkabel und machte sich daran, die Taschen seines Opfers zu durchwühlen. Dem Duke of Fremont war, wie er später aussagte, klar, dass er unbedingt bei Bewusstsein bleiben und dass es ihm irgendwie gelingen musste, das Hotelzimmer zu verlassen. Andernfalls – so ist er sich heute sicher – würden ihn die Beiden töten und irgendwo in der Wüste verscharren.

Doch einen echten Duke of Fremont bringt man nicht so leicht um. In einem unbeobachteten Moment schaffte er es, aus dem Zimmer zu stürmen und blutüberströmt zur Rezeption zu flüchten. Von dort aus verständigte er die Polizei, die wenige Minuten später ein vollkommen zertrümmertes, aber leeres Hotelzimmer vorfanden. Doch da der Duke seinen Angreifer ja zum Glück kannte, konnte dieser wenige Tage später festgenommen werden und wartet nun auf seine Verurteilung wegen Raub, versuchten Mordes, Angriff mit einer tödlichen Waffe, Entführung und noch einigen Delikten. Der Duke erlitt im Zuge des Überfalls mehrere Rippenbrüche, einen Nasen und Jochbeinbruch, mehrere Platzwunden am Kopf, sowie multiple Stichwunden an den Händen und Armen. Er befindet sich mittlerweile aber auf dem Weg der Besserungen und wir wollen hoffen, dass er in Zukunft ein wenig vorsichtiger ist, oder zumindest seine Pistolen benutzt…

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