Gus Hansen zerlegt Daniel Cates

Dass Gus Hansen diese Sache mit den CAP PLO Games ziemlich gut drauf hat, sollte sich mittlerweile eigentlich herumgesprochen haben. Kein Wunder, denn abgesehen von ein paar zeitweisen Abstechern auf die 2-7 Tische, spielt der Däne in den letzten Monaten fast ausschließlich diese Variante.

Gestern wagte es einmal mehr Daniel Cates, sich auf eine Heads Up Partie gegen Gus auf dessen liebster Spielwiese einzulassen. Aus Cates Sicht endete dies geradezu verheerend. In rund 1.000 Händen droppte der Mann aus dem Dschungel gut 440.000 Dollar gegen Hansen und taucht somit ungewohnterweise erneut auf der Verliererseite unserer High Stakes Reportagen auf. Doch es sollte für ihn sogar noch schlimmer kommen. Nach seiner Session gegen Hansen blieb er nämlich noch an den CAP PLO HU Tischen sitzen und bekam dort Gesellschaft von rumprammer, was ihn erneut rund 150.000 Dollar kostete. Am Ende der Session räumte Cates sogar ein, so tilted wie noch nie zuvor in seinem Leben zu sein. Kein Wunder, hat er doch in den letzten 24h gut 500.000 Dollar verloren.

[cbanner#1]

Allerdings ist Cates trotz der Schlappen in den letzten Wochen (vor allem die Niederlage gegen Isildur im SuperStar Showdown schien ihn besonders gewurmt zu haben) für das Jahr 2011 immer noch deutlich im Plus. Wobei man sich allerdings vor Augen halten muss, dass er 2011 bis jetzt mindestens 450.000 Dollar bei Live Turnieren verbrannt hat. ($100k Super High Roller der PCA, $250k Super High Roller der Aussie Millions, $100k Challenge der Aussie Millions).

Ganz anders sieht die Sache hingegen bei Gus Hansen aus. Er steht, nachdem die letzten Jahre für ihn was die Online Games betrifft ja nicht allzu gut waren, einmal mehr auf der Sonnenseite der Varianz. Gus ist der mit Abstand erfolgreichste Spieler des Jahres und ist zumindest bei den getrackten Varianten mittlerweile gut 1,7 Millionen Dollar im Plus. Wenn er nicht bei 2-7 abgeschlachtet wird, sollte er auch Overall deutlich vorne sein.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben