EPT Awards: Brito ist Spieler des Jahres, Max räumt zwei Preise ab

Die siebte Saison der European Poker Tour geht heute mit dem Champion of Champions Event zu Ende und einmal mehr überzeugte die EPT als Spitzenserie. Im Rahmen des EPT Grand Final wurden gestern auch die EPT Awards verliehen.

Den Titel als Spieler des Jahres räumte Fernando Brito ab. Der 52-Jährige Portugiese ist sicherlich nicht der ‚Big Name‘ der Szene, hat jedoch auf voller Linie überzeugt. Beim Main Event in Madrid fuhr der Geschäftsmann seinen 16. Cash der Saison ein und sicherte sich damit in der Jahreswertung einen ganz deutlichen Sieg.

Fernando Brito holte sich unter anderem vier Siege und einen zweiten Platz bei €1.000 Sideevents, schaffte es an den Final Table im Main Event London und schnappte sich bei zwei Highroller Events in Folge (Wien und Barcelona) den Sieg. Zum Abschluss der erfolgreichen Saison gab es einen weiteren Final Table beim €10.000 Turnier in San Remo und einen 37. Platz beim Grand Final für €30.000.

Ich habe solange nicht daran geglaubt, bis ich gestern den Cash im Grand Final Main Event geholt habe. Ich bin meiner Familie und meinen Freunden sehr dankbar, ich hätte es ohne sie bestimmt nicht gepackt. Nun werde ich versuchen, das im nächsten Jahr zu wiederholen.

Bei der Preisverleihung wurde auch Maximilian Heinzelmann ausgezeichnet. Der Deutsche überzeugte die Jury mit seiner Performance in Berlin und San Remo und bekam den EPT Achievement of the Year Award verliehen. Nach seiner langen Durststrecke bei der EPT mehr als verdient.

Aber nicht nur die Jury wählte Max zum Sieger. Auch die EPT-Spieler stimmten für den Deutschen und der EPT Players’ Choice Award ging ebenfalls an ihn. Heinzelmann war sichtlich gerührt: „Das bedeutet viel für mich. Ich bin sehr glücklich.

Die restlichen Awards gingen an Matthew Ashton (Mixed Game Award), Diego Veiga (Heads-up Award), Dario Alioto (Omaha Award) sowie Martin Jacobson (Online Qualifier of the Year). Irland wurde zur besten Nation gewählt, da die Iren die beste ‚Cash Quote‘ vorlegen konnten.

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