4. Juni 2011 | 26 Kommentare
k.martzen
Robl kritisiert Ivey: Seine Aktion war „ausschließlich egoistisch“
Auch wenn Phil Ivey nicht spielt, ist er das Thema bei der World Series of Poker. Nach seiner Boykottankündigung war ein aller Munde und von den Railbirds, über die Dealer bis hin zu den Floormen spekulierte jeder, was den nun passieren würde. Natürlich lassen es sich auch die Poker-Pros nicht nehmen und geben ihren Senf dazu.
Der immer redselige Daniel Negreanu meldete sich bereits mehrfach zu Wort und ist ein großer Befürworter von Iveys Aktion. „Ich bewundere das er bereit ist sowas wie die WSOP aufzugeben und ich weiß, dass sie so wichtig für ihn ist.“ so der Kanadier. 'Kid Poker' behauptet des weiteren, dass er ähnlich handeln würde: „Ich könnte [auch] nicht mit einem Patch von einer Firma, welche die Leute an die Rails verbannt, durch diese Flure laufen.“
Kritiker gab es bisher fast nur aus der Community, sowie einigen Poker-Bloggern, die Ivey vorwerfen, seine eigene Haut retten zu wollen. Ähnliche Vermutungen hat nun auch Andrew Robl in seinem Blog geäußert.
„Normalerweise zögere ich Kommentare abzugeben, wenn es um Gerüchte einen Spieler oder einer Firma betreffend geht, da ich um jeden Preis verhindern will, dass es ein Drama gibt. Aber da ich eine große Summe bei Full Tilt liegen habe und weil ich viel mehr Informationen zu dieser Sache habe, als die Allgemeinheit, fühle ich mich verantwortlich dies zu kommentieren.
Phil Ives Äußerung war ausschließlich egoistisch. Er versucht seinen eigenen Arsch zu retten, um sich von Full Tilts aktueller rechtlicher Situation bzw. dem Nichtauszahlen der Spieler zu distanzieren. Phil Ivey ist einer der Hauptanteilseigner von Full Tilt und hat von deren Geschäften wie kaum ein anderer profitiert. Wenn er sich wirklich um die Spieler sorgt, dann hätte er vorgeschlagen jeden Cent von den Millionen, die er durch Full Tilt Verdient hat, zurückzugeben, um die Spieler auszuzahlen. So wie es Tom Dwan vorgeschlagen hat, der keiner der Eigner ist.
Stattdessen gibt er ein öffentliches Kommentar ab, dass das Ansehen von Full Tilt und der Marke in einem kritischen Augenblick drastisch schadet. Full Tilt sucht ein(e) Überbrückungsdarlehn / Investition, um alle Spielerfonds zu decken. Phil Iveys Äußerung hat die Erfolgschancen deutlich geschmälert.
[…]
Zudem hat [Full][Tilt] deutlich mehr Besitzer, die sehr schnell ausgezahlt wurden (*hust* Phil Ivey *hust*), sodass sie ein deutlich geringeres [Finanz-] Polster hatten. Trotz allem
bleibe ich optimistisch, dass US-Spieler ausgezahlt werden.“
Am Ende seines Blogs fügte Robl noch einen Disclaimer hin, der besagt seine Aussagen traf er durch begrenztes Wissen und das Ivey ja durchaus recht haben kann. In einem Edit fügte er noch hinzu, dass er auch nicht glaubt, Ivey hätte was Unrechtmäßiges getan, nur dass er eben glaubt, die Chancen auf eine schnelle Auszahlung sind durch Iveys Kommentar gesunken.
26 responses to “Robl kritisiert Ivey: Seine Aktion war „ausschließlich egoistisch“” 
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@kai
vllt. ist er ein weiterer kandidat neben ivey die ftp aufkaufen wollen. und sei es nur um die software zu nutzen
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Topas13 4. Juni 2011 um 14:40
also eigentlich haben alle ft pros die anteile an der firma halten ( is ft eigentlich ne aktiengesellschaft ? weiss einer wie die genau firmieren???)und gleichzeitig auch dort spielen momentan einen richtigen conflict of intrest!
wenn heute einer dieser pros erklärt er wusste nicht das die ganze sache zumindest legal sehr fragwürdig ist, dann sagt er wissentlich die unwahrheit oder is doofer als bernd das brot.
bis vor kurzen hatten die ft pros ja eine win/win situation und meinereiner versucht zb partien zu meiden bei denen ich weiss das mehrer andere spieler für sich und das haus spielen und auch noch gestakt werden.
das ganze is zwar nicht illegal aber verschiebt meine gewinnmöglichkeiten merklich in die des glücksfaktors.die immensen geldströme des pokerns speziell die des online spiels wecken begehrlichkeiten und da durch normales rake nur ein bruchteil des geldes beim casino bleibt (im gegensatz zu anderen spielen smile)sucht die branche seit jahren nach möglichkeiten mehr kohle abzugreifen und viele pros machen da gerne mit und das sicher nur eigennützig was ok is.
besinnen wir uns doch einfach darauf das wir in der glücklichen lage sind unser spiel auch ohne dieses geldgeier zu spielen.
es liegt an uns und den redlichen veranstaltern was aus poker wird, denn schließlich ist es ganz allein unser geld!Like or Dislike:
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Fragezeichen 4. Juni 2011 um 15:48
Hallo zusammen, kann mir mal jemand eine Antwort auf meine Fragen geben?
Als erstes ich spiele nicht auf FT ich spiele auf PS! FT hat mich gleich zubeginn 6 monate maaslos unreal ausgenommen und so habe ich gleich eine 2 Jahres Selbstausschluss aktiviert war geil seit dem habe ich die Software nie mehr heruntergeladen!
Nun zu meiner Frage! Die wussten doch dass es nicht inteligent is in den USA Konten zu haben? Und wo ist das Geld es sind ja zwei Töpfe zum einen das Rake und zum andern der Preispool die sollen mit dem Rake machen was sie wollen aber Cash Game Money sowie die Preispools müssen doch immer verfügbar zur Auszahlung stehen? Ich finde einfach das dies doch nicht möglich ist die Spieler einfach nicht auszuzahlen? Ich weis nicht wie es euch geht aber Pokerstars schafft es ja auch was um himmelswillen haben die bei FT für ein Problem??? Das US Konten gesperrt sind ect. sowas ist doch für diese Firma keine Entschuldigung die wussten von Anfang an was erlaubt ist und was nicht also würden sie doch nicht so ein Risiko eingehen? Und was ist nun Full Tilt und Tilt Ware wie sind die Spieler da miteinander verwickelt??
Danke
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Topas13 4. Juni 2011 um 18:21
jo soooooooo
so is es und das ganze is so einfach: wirrtuelles spiel mit real eingezahlten geld das dann auf wirrtuellen wegen auf völlig reale offshorekonten gelangt um sich dort für die cleveren geschäftemacher zu ihren gunsten ständig zu mehren. derjenigen dem das geld wirklich gehört kann es sich auf seinem wirrtuellen konto anschauen oder die schönen plastikkarten der verschiedenen gelddienstleister, die neben den fetten gebühren genau das gleiche machen (hatte da schon schöne erlebnisse mit pay pal smile).
wie war das doch früher: schreib dir auf das du mir geld geliehen hast und wenn du es zurück brauchst streich es doch einfach durch!
wer jetzt noch sein geld bei irgendeinem onlinezockeranbieter auf dessen konto liegen lässt is entweder faul oder hat den schuss nicht gehört und soll dann nicht heulen wenn es wech ist!Like or Dislike:
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Fishkiller 4. Juni 2011 um 19:35
Grundsätzlich gehe ich mal davon aus, dass am Ende alle ihre Kohle kriegen, zumindest alle nicht amis. Denn: FT wird nicht Pleite gehen, sondern vielmehr verstärkt auf den europäischen Markt drängen und da wir man sicherlich nicht langfristig seine Kunden verärgern wollen.
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Ratakresh 4. Juni 2011 um 20:03
@fishkiller: Meine Prognose ist, dass FTp entweder pleite geht oder für einen Appel und ein Ei aufgekauft wird. Die drängen mM nach im Moment nirgendwo hin ausser Richtung Bankrott.
Kann jedem, der noch Geld auf FTP hat, nur ans Herz legen das so schnell es geht ausbezahlt zu kommen. Ich drücke euch die Daumen!
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mehlinio 4. Juni 2011 um 20:35
es ist unglaublich, was für ein blödsinn hier gepostet wird. das geld ist nicht verzockt worden, sondern die konten auf denen selbiges ist wurden von den regierungsbehörden in den usa eingefrohren. ein völlig normaler vorgang, solange es den verdacht von steuerhinterziehung bzw geldwäsche gibt. das ftp richtung bankrott tendiert ist ein riesen schwachsinn. aber solche posts bin ich ja mittlerweile von dir gewohnt ratakresh. viel mutmaßerei ohne auch nur den hauch von substanz.
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Muhkuh 4. Juni 2011 um 21:33
Andrew Robl, Andrew Robl … ist das der Andrew Robl der letztes Jahr beim ME diese unglaublich dreiste Beschissnummer abgezogen hat? ;D
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Ungläubiger 5. Juni 2011 um 03:35
FT ist und bleibt kein vertrauenswürdiger Laden!
Wenn ich sowas lese:
“Full Tilt sucht ein(e) Überbrückungsdarlehn / Investition, um alle Spielerfonds zu decken”
Dann ist das ganze Oberfaul!
Ja wo bitte ist den die Kohle?
Die arbeiten genauso / schlimmer wie Banken.
Wenn jeder gleichzeitig zur Bank geht und Kohle will, sind alle Banken pleite weil es einfach nicht soviel Realgeld gibt wie fiktive Kontostände.
Full Tilt hat die Kundengelder nicht auf seperate Konten sonst wäre eine Auszahlung längst durch. Die Gelder wurden entweder abgeschöpft, verprasst oder sonst irgendwie ausgegeben in Werbung, sonstige dubiosen Geldanlagen oder einfach verschoben!Das riecht nach einem Riesenskandal!
Aber wie solls schon anders sein im “Pokergeschäft”. Wo es um Geld geht wurde schon immer beschissen und die stecken 100 pro ganz tief drin in der Scheisse!Da gibts nur ein paar Leute die damit richtig reich werden. Ivey hin oder her ist ja eigentlich egal, er hat dieses Dilemma nicht zu verantworten. Ich denke er riecht den Braten! Stinkt ja auch zu Himmel!
Wetten daß die Pleite gehen und plötzlich niemand weiß wo die Kohle hin ist?
Von wegen ganz normaler Vorgang – das Thema ist erledigt!
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mehlinio 5. Juni 2011 um 03:45
@ungläubiger: bist du eigentlich in der lage zu lesen? die konten sind eingefrohren.
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Ratakresh 5. Juni 2011 um 09:51
@mehlinio: Bevor du meine Posts als Schwachsinn abtust, solltest du dich evtl besser informieren.
Es wurden vom DOJ bereits Konten “entfroren” und zwar mit Beträgen um die 150 Millionen Dollar – ungefähr die Summe, die FTP seinen amerikanischen Spielern schuldet. Die Konten wurden entfroren, damit FTP das Geld an die Spieler auszahlt.
Das ist aber nicht geschehen.FTP hatte seine Spielergelder nicht von den Unternehmensgeldern getrennt. Deswegen konnte Ray Bitar zB bei der letzten WSOP Spielergelder nehmen und damit eine Werbekampagne finanzieren. Das Geld ist im Normalfall ja schnell wieder da.
Nun ist der Black Friday mal kein Normalfall. Die Tatsache, dass FTP die 150 Millionen Dollar nicht direkt ausgezahlt ist, zeigt dass sie es für etwas anderes gebraucht haben. Seien es andere Verpflichtungen, die eigene Tasche oder das laufende Geschäft – was gerade nicht sonderlich gut ist.Ausserdem sucht FTP nach Investoren, die für Firmenanteile Geld vorstrecken um die Spieler auszuzahlen. Das wird nicht einfacher, jetzt wo ihr Zugpferd (Ivey) gegangen ist.
Das klingt alles nicht gerade so, als würde FTP im Geld schwimmen und alles super bei denen ist.
Ich bleibe bei meiner Prognose: entweder geht FTP pleite oder es wird für einen Kleinstbetrag verkauft.
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tauchenderholländer 5. Juni 2011 um 12:29
@mehlinio: die lassen sich nicht in die karten schauen, sagen in Pressemitteilungen-alles sei sicher etc.
Was ich bei dir nicht verstehe, du kaufst das ohne jeden Zweifel. Eine Firma die in Aruba gemeldet ist bietet nun mal NULL (0) Sicherheit für den Konsumenten-außer du ziehst da vor Gericht…viel Spaß dabei!
Es gibt keine Fakten, keine Deathlines was Auszahlungen anbelangt etc., nur Gerede, keine wirkliche tiefergehende Analysierung der Lage seitens der Pokermedien.
Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
PS: Einlagen sind ja schon in Deutschland nur bis zu bestimmten Grenzen gedeckelt (weiß nicht genau wieviel), da läuft es mir bei Unternehmen die nur per e-mail informieren wie FTP nur noch kalt den Rücken runter.
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mehlinio 5. Juni 2011 um 14:28
@taucher: ich kaufe das, weil seltsamer weise bei mir die cashouts ohne probleme funktionieren. somit nerven mich die hier so oft geäußerten verschwörungstheotrien. glauben oder vermuten ist nicht wissen!
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BigRickPokar 4. Juni 2011 um 10:24