Bodog sperrt die Datensammler aus

Für Viele ist es ein lästiger Dorn im Auge, Andere greifen selbst auf diese Hilfsmittel zurück. Die Rede ist von Data Mining, dem Sammeln von Spielwerten der Gegner im großen Stil. Einige Anbieter zeichnen rund um die Uhr Pokerspiele auf und verkaufen diese Daten weiter. Bodog Poker will dies verhindern und hat nun mit dem neusten Update diesen Betreibern einen Strich durch die Rechnung gemacht.

In der neusten Version des Bodog Clients verschwinden die vollen Cashgame Tables aus der Lobby und somit können Tracking Sites diese Tische nicht mehr auswerten. Ebenso fällt allerdings auch die Option weg, sich in eine Warteliste für einen bestimmten Tisch einzutragen weg. Dies soll den Gelegenheitsspieler vor Bum Huntern, also (semi-) professionellen Spielern die möglichst schlechte Gegner suchen, schützen.

Ich weiß Einige von euch sind sauer und gegen diese Entscheidung, die Warteliste herauszunehmen, aber es sollte die Anzahl der laufenden Tische erhöhen und für neue Action sorgen.“ so ein Vertreter von Bodog auf 2+2.

Tatsächlich gibt es immer mehr Mitglieder der Branche, die diesen Weg für den richtigen halten und den Gelegenheitsspielern ein Gefühl von Sicherheit geben wollen. Für diese Spieler grenzt es an Betrug, dass ihre Spielwerte weiterverkauft werden und sie auf irgendwelchen ‚Fisch Listen‘ stehen.

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Um den Pokermarkt langfristig zu stabilisieren, sollen daher diese Wünsche und Sorgen genau dieser Kunden berücksichtigt werden. Denn „es ist lebenswichtig für die Online Poker Industrie, dass die einzahlenden Spieler an erster Stelle stehen und nicht die […] professionellen [Spieler], die selten, wenn überhaupt, neues Geld in den Topf werfen.“ so Jonas Odman.

Der Vizepräsident des Bodog Poker Netzwerk kündigte noch weitere große Veränderungen an: „Das ist der Erste von vielen Schritten, die Bodogs Gelegenheitsspieler Model zum besten Ort für den Freizeitspieler machen und ihn das Spiel wieder genießen lassen

Bei Bodog wurde bereits im August eine komplett neue Software für Ende des Jahres angekündigt. Mit den Plänen den US-Markt zu verlassen und sich verstärkt auf die europäischen Kunden zu konzentrieren, will Bodog so zu den Marktführern aufschließen.

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