bwin.Party unterzeichnet Vertrag mit MGM und Boyd Gaming

Auch wenn eine Regulierung des Online Poker Marktes in den USA noch nicht über die Bühne gegangen ist, platzieren sich die Anbieter schon jetzt. Gestern wurde bekannt, dass MGM und Boyd Gaming zusammen mit bwin.Party Digital Entertainment einen Vertrag unterzeichnet haben.

Vor etwa einem Monat kündigte Jim Ryan bereits an, dass die Online Gambling Firma wieder zurück auf den US-Markt möchte. Hierzu war der Vizepräsident von bwin.Party für mehrere Wochen in den Vereinigten Staaten unterwegs und suchte nach geeigneten Partnern.

Sollte sich der Markt in den USA öffnen, benötigt bwin.Party eine Lizenz. Diese soll jedoch nach aktuellen Entwürfen zunächst nur an Firmen gehen, die bereits eine Glücksspiellizenz haben, wie beispielsweise MGM Resorts International und die Boyd Gaming Corporation.

Die drei Firmen bilden ein Jointventure, wobei bwin.Party mit 65% das meiste Geld investieren wird. MGM beteiligt sich mit 25% und Boyd Gaming steigt mit 10% ein. PartyPoker war vor dem Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA) Marktführer, musste sich jedoch aus den USA verabschieden, was PokerStars und Full Tilt Poker den Vorteil brachte.

Nach dem Black Friday und dem Wegfall von FTP wurden die Karten neu gemischt und PartyPoker erlebt einen zweiten Frühling. Zudem haben sie noch einige Joker in der Hinterhand. Zum einen steht der Zusammenschluss mit der Spieler-Datenbank von bwin noch bevor.

Zudem ist PartyPoker im Besitz der World Poker Tour. Der dazugehörige WPT Club ist eine Subscription Poker Site. Sollte bwin.Party also grünes Licht für den US-Markt bekommen, kann das Unternehmen voll durchstarten.

Weitere Online Poker Sites, die sich schon für den US-Markt gewappnet haben, sind 888 (mit Caesars Entertainment) und Playtech (Mutterfirma von iPoker). Dazu gibt es auch Casinos, die eigene Projekte starten, darunter South Point Hotel & Casino, Trump Entertainment Resorts oder Fertitta Interactive.

PokerStars hat derzeit noch keine Pläne veröffentlicht, wird sich jedoch erst einmal mit dem Department of Justice einigen müssen. Vor dem Black Friday plante der Marktführer eine Kooperation mit Wynn Resorts.

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