Bei Bodog gibt es offene Karten im neuen Jahr

Bei Bodog ist man derzeit an einer kompletten Umgestaltung. Seit dem kürzlichen Wegfall der US-Spieler widmet man sich nun wieder der Umstellung des Clients zum angestrebten ‚Gelegenheitsspieler Modell‘. Die neue Software wurde bereits im August angekündigt und schon teilweise verwirklicht. Vorstandschef Patrik Selin sprach in einem Interview auf CalvinAyre.com über die weiteren Veränderungen.

Ein Update im ersten Quartal 2012 soll den Usern erlauben, Hand Histories anzufordern, bei denen man alle Hole Cards sieht. Damit reagiert man bei Bodog auf die Beschwerden vieler User, die anonymen Tische würden Collusion ohne Nachweis ermöglichen. Die offenen Karten sollen nun als Beweis dienen, wenn jemand einen solchen Betrug vermutet.

Mit dem letzten großen Update löste Bodog viele Diskussionen aus, denn alle Tische wurden zu anonymen Tischen. Zuvor wurde schon die Warteliste abgeschafft, damit schlechte Spieler nicht ‚verfolgt‘ werden können. Eine weitere Neuerung war das Verschwinden der vollen Tische, um Data Minern das Leben schwerzumachen.

Mit den ganzen Umstellungen möchte man einen Poker-Raum schaffen, indem sich die Freizeitspieler wohl fühlen und einfach nur Spaß am Pokern haben. Lange Zeit legten die Poker Rooms ihren Fokus auf die Vielspieler, die jedoch dem System Geld entziehen. Um die Poker-Wirtschaft langfristig am Laufen zu halten, will man nun den Gelegenheitsspielern eine komfortable Software bieten. Bei Bodog hat man zwar nichts gegen erfolgreiche Spieler, doch man möchte ihnen alle Vorteile, die nicht alle haben (wie bspw. HUDs), wegnehmen, damit es möglichst fair zu geht.

Zu den weiteren Updates für das neue Jahr gehören Spaß-Funktionen, wie beispielsweise das Zeigen von nur einer Karte oder zusätzliche grafische Updates sowie eine komplett kompatible Version für den Mac. Ob man damit am Ball bleibt und bald einen der besten Poker-Clients der Branche hat, ist Ansichtssache.

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