Pokerraub Berlin: 7 Jahre Haft für Tippgeber!

Mohamed C., der Tippgeber des Überfalls bei der EPT Berlin, ist vom Landgericht Berlin für 7 Jahre und 3 Monate Haft verurteilt worden. Damit erhält der 33-jährige die Höchststrafe der insgesamt sechs Täter. Nachdem bereits im letzten Jahr die vier Räuber verurteilt wurden, kam es vergangene Woche zur Verurteilung des Drahtziehers. Somit ist der Fall so gut wie abgeschlossen. Vom erbeuteten Geld jedoch, fehlt jede Spur.

Ibrahim El.-M. wurde zu Sechs Jahre und Vier Monate Haft verurteilt. Im Zuge seiner U-Haft belastete er Mohamed Abou-C. schwer. Auch die vier eigentlichen Räuber wurden bereits zu Haftstrafen von bis zu drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Diese hatten am 6. März 2010 das Hyatt Hotel am Potsdamer Platz gestürmt. Ausgerüstet mit Schreckschusswaffen und Machete hatten sie 242.000 Euro erbeutet. Der Großteil des Geldes ist bis heute verschwunden.

Heute gab es die Verkündung des Urteils im Falle Mohammed. 7 Jahre und 3 Monate Haft – Höchststrafe! Aufgrund der Beweislage wurde das Urteil wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung in dieser Höhe verhängt. Der Verurteilte bestreitet die Vorwürfe. Er wollte aus Verärgerung, da er aus dem Main-Event der EPT in Berlin ausgeschieden ist, sich das Geld anders beschaffen. Letztlich habe er aber versucht, den Überfall abzublasen. „Das ist nicht glaubhaft“, betonte Richter Carsten Wolke gemäß bz-berlin.de.

Nach der Verurteilung von Mohamed Abou-C. ist der Fall so gut wie abgeschlossen. Alle „Poker-Räuber“ wurden verurteilt aber von den erbeuteten €242.000 fehlt noch jede Spur.

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