Poker Spieler wegen nicht gemeldeter Gewinne verurteilt

Ein Mann aus Korbach, der seine Poker Gewinne bei der Agentur für Arbeit nicht meldete, wurde nun vom Amtsgericht wegen Sozialleistungsbetruges auf eine Strafe von €600 verurteilt. Der 40-Jährige hatte das gewonnene Geld in einer Spielhalle verzockt und war so der Meinung, keine Angaben machen zu müssen.

Der Spieler aus Hessen hatte im Dezember 2010 bei einem Online Poker Room einen Gewinn von $7.400 erspielt. Es hat nicht lange gedauert und $1.500 von diesem Cash wanderten zurück an die Gegner. Den Rest ließ sich der damalige Sozialleistungsempfänger auszahlen.

Vom Gewinn beglich der Mann einige Schulden bei Freunden und gab seiner Ex-Frau etwas ab, damit sie Geschenke für die Kinder kaufen konnte. Die restlichen €4.000 nahm er mit sich in eine Spielhalle und ging mit leeren Taschen wieder nach Hause. Sein Anwalt sprach von einer „24-Stunden-Orgie“.

Auch wenn das Geld weg war, hätte der Korbacher seinen Gewinn der Agentur für Arbeit melden müssen. Nun muss er die damals erhaltenen Sozialleistungen zurückzahlen. Die Geschichte kam ans Tageslicht, als die Bank den großen Geldeingang als potentielle Geldwäsche deklarierte und der Mann zur Polizei musste. Diese meldeten den Vorfall der Agentur für Arbeit.


Quelle: hna.de

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