Cézannes ‚Die Kartenspieler‘ zum Rekordpreis verkauft

Lange Zeit war es nur ein Gerücht, nun ist es offiziell. Das letzte im privaten Besitz befindliche Meisterwerk der Kartenspieler-Serie von Paul Cézanne wurde verkauft. Den Zuschlag erhielt die Königsfamilie aus Katar, die sich über den Kaufpreis nicht äußern möchte. Experten schätzen jedoch, dass es zwischen $250 Millionen und $300 Millionen gekostet haben soll. Ein absoluter Rekord, für ein einzelnes Gemälde.

Der Franzose Paul Cézanne hinterließ der Kunstwelt viele Meisterwerke, doch sicherlich zählen die Kartenspieler zu den bekanntesten Gemälden. Insgesamt fünf Werke malte Cézanne zwischen 1890 und 1895. Vier davon hängen in Museen und Kunstsammlungen in New York, Merion (Pennsylvania), Paris und London.

Das Werk, dass nun verkauft wurde, war im Privatbesitz von George Embiricos. Der griechische Milliardär hatte sich immer geweigert es zu veräußern, doch leitete kurz vor seinem Tod im letzten Jahr alle nötigen Schritte ein.

Anfang August letzten Jahres wurde dann bekannt, dass das Werk verkauft wurde. Nur wer der Käufer ist, wurde nicht publik. Nun ist die Katze aus dem Sack. Die Königsfamilie von Katar wird es allerdings nicht in ihre private Kunstsammlung hängen, sondern in ein Museum. Katars Kunstwelt ist mittlerweile etabliert und das wohlhabende Land kauft weltweit Kunstwerke auf, um ihre Museen reizvoller zu machen.

Quelle: Vanity Fair

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