224 Jahre Haft für Casinoraub – Kein guter Deal


Randy Steven Keesee. Sieht sehr böse aus und das ist er auch. 224 Jahre wird er hinter Gittern verbringen müssen. Ob er so alt wird, sei erst einmal dahin gestellt.
Er raubte das Colarado Casino aus und schoss einen Polizisten an.

Die Tat ereignete sich an einem Samstagnachmittag im April 2010. Schwerverbrecher Randy Steven Keesee, 45 Jahre jung, stürmte mit einer halbautomatischen Pistole das Famous Bonanza Casino in Colarado und erbeutete $28.000. Danach flüchtete er in einem schwarzen Audi. Eineinhalb Stunden später wurde er von einem Polizeibeamten in das Parkhaus des Golden Gate Casino in Black Hawk verfolgt. Dieser forderte ihn zum Stoppen auf. Unbeeindruckt richtete er seine Waffe auf den Polizisten, bei der sich plötzlich ein Schuss löste. Das animierte den Offizier zum Erwidern des Feuers. Keesee wurde dabei verletzt. Seargent Kenneth Loyd konnte in dieser Situation kein Fehlverhalten vorgeworfen werden.

In seinem Fahrzeug wurde ein schwarzer Beutel mit $28.000, in 50 und 100 Dollar Scheinen, sowie die Arbeitskleidung des Famous Bonanza Casino, die er während des Raubes getragen hat, sicher gestellt.

Randy Steven Keesee war zu dieser Zeit schon mehrfach vorbestraft, unter anderem für einen Raub im Jahr 1984. Nach fast zwei Jahren wurde der Schwerkriminelle nun von einem Gericht in Gilpin, wegen einer Reihe von Straftaten, unter denen auch versuchter Mord und schwerer Raub fallen, zu 224 Jahren hinter schwedischen Gardinen verurteilt.

224 Jahre hört sich nach einer sehr langen Zeit an. Aber in Amerika ist das noch längst nicht die höchste Strafe, die von einem Gericht ausgesprochen wurde. Der Rekord liegt bei einem Dreifachmörder, der zu einer Haft von, sage und schreibe, 10.000 Jahren verurteilt wurde.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben