Titan Poker nach Trennung von Trickett und Rettenmaier mit neuer Strategie

Gerade mal eine Woche ist es her, da trennte sich Titan Poker von seinen beiden Aushängeschildern Sam Trickett und Marvin Rettenmaier. Nun erklärte ein Sprecher der Pokerseite den Schritt und kündigte eine neue Branding-Strategie an.

Lange Zeit waren es die Gesichter, die den weltweiten Erfolg des Online-Poker ebneten. Angefangen mit den Mitgliedern des Hendon Mob (Ross Boatman, Barney Boatman, Joe Beevers und Ram Vaswani), die 2004 als erste gesponserte Spieler bei Party Poker unterschrieben, über Chris Moneymaker bei PokerStars und das am Ende nicht mehr zu überschauende Red Pro Team bei FullTilt, hatten sich die großen Anbieter ein kostspieliges Rennen um die interessantesten Repräsentanten geliefert. Nun scheint diese Ära langsam zu Ende zu gehen. Das FullTilt Team gibt es eher unfreiwillig gar nicht mehr, PokerStars hat sein Line Up stark reduziert und die französische Seite, Titan Poker verzichtet in Zukunft ganz auf Spieler mit seinem Logo auf der Brust

Erst vor Kurzem hatte sich Titan Poker von seinen überaus erfolgreichen Aushängeschildern Marvin Rettenmaier und Sam Trickett getrennt.

In einem ersten Statement hieß es zunächst: „Nach zwei beachtenswerten Jahren Zusammenarbeit mit unseren Team Titan Profis Sam Trickett und Marvin Rettenmaier wurde die gemeinsame Entscheidung getroffen, künftig unterschiedliche Wege zu gehen.“ Viele rätselten daraufhin über die wahren Gründe der Trennung.

Nun schob Titan Poker eine etwas genauere Erklärung hinterher.  Man wolle sich in Zukunft mehr auf eine neue Brandingstrategie konzentrieren, sagte ein Sprecher von Titan. „Der Fokus soll nicht mehr auf ein Profi-Team gelegt werden. Wir sind der Meinung, dass diese Entwicklung zu Ende geht. Unsere zukünftigen Strategien werden sich deshalb wieder stärker an den Mainstream- und Freizeitspieler richten.

Man darf gespannt sein, ob Marvin Rettenmaier und Sam Trickett unter diesen Vorzeichen noch mal einen neuen Sponsor finden können.

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