US-Zahlungsabwickler für Online-Poker Seiten zahlt 6,3 Millionen Dollar an DOJ

Der texanische Online-Payment Processor „LST Financial“ hat vor dem Black Friday Transaktionen für PokerStars, FullTilt und Absolute Poker übernommen. Und ist nun offenbar bereit 6,3 Millionen Dollar an das Department of Justice zu bezahlen. In einem offiziellen Statement gesteht „LST Financial“ die illegalen Transaktionen ein, behauptet aber von den Auftraggebern getäuscht worden zu sein.

Wie LST-Direktor Gregory Colton der New York Post mitteilte, hätte sein Unternehmen diverse Zahlungsabwicklungen für die im Zuge des Black Friday angeklagten Seiten durchgeführt. „Trotz der Unkenntnis über die damalige Sachlage sind wir nun bereit dafür eine auf 6,3 Millionen Dollar festgelegte Strafe zu bezahlen.“

Im Gegenzug bekommt LST wieder Zugriff auf bisher vom DOJ eingefrorene Summen, die aus legalen Transaktionen erzielt worden waren.

Das texanische Unternehmen gehörte vor dem Black Friday zu 50 Prozent Ryan Lang, der einer der elf Männer war, die im Zuge der Ermittlungen gegen PokerStars, FullTilt und Absolute Poker angeklagt worden waren.

Lang hatte sich im März diesen Jahres in allen Anklagepunkten für schuldig benannt und im Rahmen der Vereinbarungen mit dem DOJ eine reduzierte Strafe erhalten.

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