Barry Greenstein zahlt Full Tilt Poker Schulden an PokerStars zurück!

Vor dem Black Friday hatte Barry Greenstein sich von Full Tilt Poker rund 400.000,- Dollar geliehen. Diese will er nun dem neuen Eigentümer – PokerStars – zurückzahlen, wie er im 2+2 Forum verlauten ließ. „Ich hatte immer vor zu bezahlen, wer auch immer Full Tilt besitzen würde (…) jetzt weiß ich, an wen ich bezahlen muss.“

Gut, als Team PokerStars Mitglied wäre es auch nicht die feine “amerikanische“ Art gewesen, sich vor den Schulden drücken zu wollen. Doch der 57-jährige Familienvater von sechs Kindern (zwei leibliche und vier Stiefkinder) ist keineswegs der Typ dafür. Vielmehr ist Greenstein als Robin Hood des Pokers bekannt, weil er seit geraumer Zeit seine Turniereinnahmen wohltätigen Organisationen zukommen lässt. Wir sprechen hier nicht von ein paar Tausend Dollar, sondern von bereits über $ 4,6 Millionen!

Da ist der offene Betrag von $ 382.000,- gegenüber Full Tilt Poker vergleichsweise ein kleines Sümmchen. Seine Schulden wurden bekannt, als im Februar die Bernard Tapie Gruppe eine Liste mit hochkarätigen Pros veröffentlichte, die zusammen mit rund 18 Millionen Dollar bei Full Tilt Poker in der Kreide standen. Neben Greenstein waren darunter Namen wie David Benyamine, Erick Lindgren, Layne Flack, Mike Matusow und Phil Ivey.

Auf die Frage, warum er den ausstehenden Betrag nicht früher zurückbezahlt hat, meinte Greenstein: „Neben dem online geliehenen Geld, hatte ich bei vielen Casinos weitere Kredite ausstehen. Zu Spitzenzeiten waren das gar über 3 Millionen zinsfreie Verbindlichkeiten. (…) Die Casinos habe ich ausbezahlt und Full Tilt war eben zuletzt dran.“ Nachdem er die Absicht bekräftigte seine Schulden zu bezahlen, fragt er sich: „Ich bin neugierig, ob sie versuchen werden, von irgendjemand anderem das Geld einzufordern.“

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